Fußball: Westfalenliga
U 23 der Preußen schlägt Dornberg 4:1

Münster -

Die U 23 des SC Preußen hat Platz zwei in der Westfalenliga durch ein 4:1 gegen den Abstiegskandidaten TuS Dornberg behauptet. Gunnar Weber erzielte allein drei Treffer, nach der Pause ließen die Münsteraner nach.

Sonntag, 10.05.2015, 18:37 Uhr aktualisiert: 10.05.2015, 18:49 Uhr
Gunnar Weber (re.), Preußens dreifacher Torschütze, war sich auch für die defensive Arbeit nicht zu schade.
Gunnar Weber (re.), Preußens dreifacher Torschütze, war sich auch für die defensive Arbeit nicht zu schade. Foto: Wilfried Hiegemann

Die Westfalenliga-Elf des SC Preußen Münster zieht „ihr Ding“ durch und setzt alles daran, Rang zwei abzusichern. Unabhängig davon, welchem Club auch immer nach Ende der Fußballserie in welcher Liga auch immer regulative Hemmnisse drohen. Beim 4:1 (3:1) gegen den kriselnden TuS Dornberg aus Bielefeld war der 14. Dreier für die U 23 nach 45 Minuten im Prinzip bereits eingetütet. Gunnar Weber ragte als dreifacher Torschütze heraus.

Personell geschwächt

„Was sollen wir uns an Spekulationen ausrichten? Wir müssen unsere Spiele gewinnen und dann abwarten“, sagte Preußen-Trainer Sören Weinfurtner, der eine personell geschwächte Elf auf Tempo gepolt hatte und eine Halbzeit lang Gefallen an der Planumsetzung fand. Dornbergs Kapitän Ersin Gül hatte als Interimscoach das Sagen nach dem Rücktritt von Ex-Nationalspieler David Odonkor und führte Regie beim Drittletzten. Von dem heißt es, er wolle absteigen und sich einer Neuorientierung unterwerfen.

Gül und Kollegen stemmten sich gegen schnell umschaltende Preußen, für die Jonas Grütering etliche Bälle abfing und dann in die Tiefe platzierte. Links spielte der später abtauchende Daniel Mladenovic mit viel Zug, er legte auch das 1:0 (24.) vor, das Weber aus Nahdistanz erzielte. Aus dem Positionswechsel heraus entwickelten die Adlerträger ihr Tempo, während sie defensiv den unablässig bemühten Athleten Sherif Alassane an die Kette legen mussten.

Auch Kriwet trifft

Nach Philip Röhes Freistoß überwand Weber den kleinen Keeper Yannik Grützner per Kopf (34.), dann sah der Doppeltorschütze Nicolas Kriwet rechts frei, dem ein Heber zum 3:0 (36.) gelang. Das 1:3 (39.) durch Nico Bartling, der nach einem Eckball aus der Drehung unorthodox traf, war nicht mehr als ein kleiner Lapsus.

„Da war ein super Tempo drin, wir sind schnell durchs Mittelfeld gekommen“, lobte Weinfurtner. Der sehenswerte Lauf seiner Elf aber fand keine Fortsetzung: Dornberg kämpfte und rannte nach dem Wechsel unverdrossen drauflos. Die Preußen hielten den Ball kaum noch, bewegten sich zu wenig und reagierten nur noch. Die beste TuS-Szene hatte Linksfuß Bartling – aber das letzte Wort hatte Weber, der das 4:1 erzielte (87.).

Preußen: Tantow – Röhe, Eickhoff, Wiesweg, Blesz – Kaldewey, Grütering – Mladenovic (68. Altun), Kriwet, Müller (77. Koussaybani) – Weber (87. Erdogan)

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