Fußball: 3. Liga
Preußen Münster: Masuch wieder zwischen den Pfosten

München -

Überraschte Blicke beim Betrachten der Preußen-Aufstellung eine halbe Stunde vor dem Anpfiff. Dass Benjamin Siegert nach kurzer Verletzungspause Philipp Hoffmann wieder auf die Bank verdrängte, war zwar auch nicht zu erwarten, doch der aufsehenerregende Wechsel fand im Tor statt.

Sonntag, 17.05.2015, 16:08 Uhr aktualisiert: 18.05.2015, 12:29 Uhr
Daniel Masuch stand wieder zwischen den Preußen-Pfosten und machte seine Sache gut. Am Gegentreffer traf ihn keine Schuld.
Daniel Masuch stand wieder zwischen den Preußen-Pfosten und machte seine Sache gut. Am Gegentreffer traf ihn keine Schuld. Foto: Sebastian Sanders

Daniel Masuch hütete den Kasten, Max Schulze Niehues - seit Dezember die Nummer eins - stand nicht mal im nur 17-köpfigen Kader. Den Ansatz einer Erklärung lieferte Trainer Ralf Loose später: „Der Wechsel ist aus Leistungsgründen erfolgt“, sagte er knapp. Dass Marco Aulbach allerdings als Ersatzkeeper für Schulze Niehues in den Kader rutschte, bezeichnete der Coach als „disziplinarische Maßnahme“, es war aufgrund der U-23-Regel jedoch auch absolut zwingend. Diesen Fehltritt hätte der Club sogar verschweigen können. Dass alle drei Torhüter die Reise mitmachen, ist übrigens keineswegs unüblich.

Der bisherige Stammtorhüter Schulze Niehues, in der Vergangenheit immer ein absolut tadelloser Teamplayer, hatte sich wohl keinesfalls begeistert über die zuvor nicht angedeutete Degradierung gezeigt. Routinier Masuch zeigte sich unbeeindruckt, war bester Münsteraner. Was die Geschehnisse für diese Position in der kommenden Saison bedeuten, blieb erstmal offen.

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