Fußball: 3. Liga
Lomb hat beste Karten auf Stammplatz im Preußen-Tor

Münster -

Vor dem Testspiel gegen den SV Rödinghausen lüftet Preußen-Trainer Ralf Loose das Geheimnis, dass Niklas Lomb wohl die neue Nummer eins wird. Sorgen bereiten ihm hingegen die Verletzungsprobleme in der Offensive. Einen Kapitän hat er noch nicht auserkoren.

Dienstag, 14.07.2015, 19:00 Uhr aktualisiert: 15.07.2015, 12:10 Uhr
Niklas Lomb soll künftig die Nummer eins sein. Im Preußen-Tor hat der frühere Leverkusener und Hallenser derzeit die Nase gegenüber Max Schulze Niehues vorn.
Niklas Lomb soll künftig die Nummer eins sein. Im Preußen-Tor hat der frühere Leverkusener und Hallenser derzeit die Nase gegenüber Max Schulze Niehues vorn. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Frage, wer künftig die Kapitänsbinde beim SC Preußen trägt, ist noch unbeantwortet. Allzu viele Kandidaten gibt es nicht. Amaury Bischoff trug zuletzt die Binde, auch Marc Heitmeier ist ein Anwärter oder vielleicht sogar Neuling Benjamin Schwarz.

Dafür zeichnet sich eine neue Nummer eins ab. Niklas Lomb, Leihgabe von Bayer Leverkusen, hat derzeit die Nase vorn, wie Trainer Ralf Loose vor dem Test beim Regionalligisten SV Rödinghausen (Mittwoch, 18.30 Uhr) bestätigt. „Sicher hat sich Max Schulze Niehues gesteigert und einige Dinge in der Ansprache von seinem Konkurrenten angenommen“, so der Coach. „Aber mir gefällt im Moment Lomb noch einen Tick besser.“ Marco Aulbach, der dritte Keeper, ist derzeit noch verletzt.

Keine kurzfristige Lösung

Genau wie Marcel Reichwein, Jesse Weißenfels und Philipp Hoffmann – die drei Offensivkräfte sind alle vorerst auf Eis gelegt, was Loose durchaus Sorgenfalten bereitet. „Es ist sehr eng, aber kurzfristige Lösungen sind nicht in Sicht. Immerhin haben wir bis auf den Angriff auf allen Positionen einen sehr ordentlichen Konkurrenzkampf.“ Rogier Krohne, Mehmet Kara, Marcus Piossek – mehr gibt die Offensivabteilung derzeit kaum her. Allerdings merkt der Trainer an, dass Abdenour Amachaibou Fortschritte gemacht hat. „Ich stütze natürlich das Spielermaterial, das zur Verfügung steht, aber drei Ausfälle stellen schon einen herben Verlust dar.“

Schmuckes Stadion

Im schmucken und 2489 Zuschauern Platz bietenden Häcker-Wiehenstadion soll am Mittwoch eine leicht veränderte SCP-Formation auflaufen. „Jeder kriegt noch mal Spielpraxis“, bekräftigt Loose. Seine zu diesem Zeitpunkt beste Elf wird er dann am Samstag bei der finalen Feuerprobe gegen Bundesligist Hannover 96 testen. In Ostwestfalen wartet zuvor ein ambitioniertes Team, das eine Woche später in die Saison einsteigt und dessen Coach Mario Ermisch die Preußen aus vergangenen Ober- und Regionalliga-Zeiten noch gut kennt. Sportlicher Leiter ist übrigens Stefan Grädler, der diesen in Münster lange Jahre als Coach und Geschäftsführer wirkte. „Wir nehmen die Partie sehr ernst“, so Loose, der aber am Vormittag noch mal eine Einheit angesetzt hat.

► Das Erstrundenspiel im Westfalenpokal gegen den Landesliga-Neuling SV Eidinghausen-Werste findet aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen im Preußenstadion statt. Auch Logistik und erwartete Einnahmen spielen eine Rolle. Termin ist der 7. oder 8. August.

► Joseph Boyamba (zuletzt U 19 des FC Schalke 04) stellt sich gerade im Training vor. Maurice Exslager, der dem 1. FC Köln gehört, ist weiterhin ein Thema beim SCP. Aaron Berzel, den die Preußen abgeben wollen, ist beim SV Elversberg ein Thema.

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