Fußball: 3. Liga
Preußen Münster: Özkara glänzt – Idrissou will bleiben

Münster -

Das 0:0 gegen Hannover 96 vor 3200 Zuschauern gibt Mut. Fußball-Drittligist Preußen Münster setzte dabei die Gastakteure Cihan Özkara (Medicina Sivasspor) und Mohamadou Idrissou (Shkendija/Mazedonien) ein, Trainer Ralf Loose würde beide gerne in seinem Kader sehen. Entscheidungen über die Transfers 12 und 13 sollen zu Wochenanfang fallen.

Sonntag, 19.07.2015, 19:28 Uhr aktualisiert: 20.07.2015, 06:48 Uhr
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  • Foto: Jürgen Peperhowe
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Die 3200 Besucher durften vor allem eine Erkenntnis mit nach Hause nehmen: Der SC Preußen Münster scheint gewappnet für den Saisonstart in der 3. Liga am kommenden Samstag mit der Heimpartie gegen SG Sonnenhof Großaspach. Gerade das, was die Elf von Trainer Ralf Loose vor der Pause beim 0:0 gegen Erstligist Hannover 96 ablieferte, stimmte zufrieden – auch wenn sich so mancher einen agileren, bissigeren Gast im Preußenstadion gewünscht hätte. „Ein ordentliches Spiel, das Ergebnis ist achtbar. Vielleicht waren wir etwas spritziger als der Gegner“; diktierte Coach Ralf Loose in die Blöcke. Seine Eindrücke aus fünf Wochen Vorbereitung wurden weitestgehend bestätigt, jetzt kommt der Feinschliff.

Neue Gesichter werden vertraut

Während 96-Trainer Michael Frontzeck erst am Anfang der Vorbereitung steht und neun Spieler nach einer strapaziösen Trainingswoche nicht zur Verfügung hatte, gewöhnten sich die neuen Preußenspieler in der Startelf genauso an das Stadion wie die Zuschauer an eine Reihe neuer Gesichter. Torwart Niklas Lomb, Felix Müller, Björn Kopplin und Benjamin Schwarz hatten es von den Zugängen in die erste Formation bei Anpfiff geschafft. Ein Indiz, dass sie näher als ganz nah dran sind.

Cihan Özkara überzeugt

Aber auch Cihan Özkara, der ehemalige Kicker von RW Ahlen, durfte 68 Minuten am Stück in der Offensive sein Unwesen treiben. Er hatte – neben dem starken Rogier Krohne – mit die besten Chancen, traf einmal die Latte, und will eigentlich ganz gerne nach Münster kommen. „Alles ist sehr gut und ich hoffe, es kommt zu einem guten Ende“, sagte der 24-Jährige, der abends noch nach Istanbul zurück musste, zurückhaltend. Medicina Sivasspor startete am Sonntag ins Trainingslager, Özkara muss vor Klärung eines möglichen Angebots aus Münster seinen Pflichten beim türkischen Erstligisten nachkommen. Seine Vorstellung machte den Neffen des früheren SCP-Kapitän Orhan Özkara gleichzeitig für einige Clubs in der 3. Liga interessant.

Idrissou bleibt heißer Kandidat

Ralf Loose ließ keine Zweifel, dass er beide am liebsten im Kader sehen würde: Özkara und – natürlich – Mohamadou Idrissou. Letztgenannter trainierte seit Donnerstag beim SCP mit, er elektrisierte die Anhängerschaft, als er sich zum Warmmachen kurz vor der Pause aufschwang, da wurde er schon gefeiert. „Ich will unbedingt für Münster spielen. Es stimmt nicht, dass ich am Montag bei 1860 München mitmache. Ich habe A gesagt und das ist Münster“, erklärte der 35-Jährige. Er hat sein Herz für den SCP entdeckt, im Vergleich zu Özkara war sein Auftritt in der Partie gegen Hannover eher blaß. Sportvorstand Carsten Gockel jedenfalls nahm seinem Trainer Loose etwas Wind aus den Segeln, vermutlich ist nur ein Transfer möglich.

Außer: Die Preußen geben noch einen oder zwei Spieler ab, Aaron Berzels Abgang würde zumindest in Teilen die Gehaltsliste entlasten; ein Transfer von Marcus Piossek, der gegen Hannover verletzungsbedingt fehlte, würde dagegen das Doppelpack Özkara/Idrissou möglich machen. Piossek wurde unlängst von Zweitligist 1. FC Kaiserslautern umgarnt. Spannende Tage nach einer guten, aber einer wenig spannenden Generalprobe, dürften folgen.

Münster, 1. Halbzeit: Lomb – Kopplin, Pischorn, Heitmeier, Müller – Bischoff, Schwarz – Özkara, Amachaibou, Kara – Krohne. – 2. HZ; Schulze Niehues - Tritz, Philipps, Heitmeier, Schwarz – Kara (77. Schweers), Wiebe, Laprevotte, Özkara (68. Stoll) – Krohne (67. Schöneberg), Idrissou.

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