Kommentar zum Saisonauftakt der Preußen
Punkt mit blauem Auge

Münster - Das war ein zäher Saisoneinstand der Preußen, erst in den letzten Minuten gelang Abdenour Amachaibou der letztlich auch verdiente Ausgleich beim 1:1 gegen Großaspach. Trainer Ralf Loose bleibt noch viel Arbeit, eher er ein eingspielte und schlagkräftige Auswahl zusammen hat.

Samstag, 25.07.2015, 18:45 Uhr aktualisiert: 25.07.2015, 20:59 Uhr
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  • Torjubel Amachaibou

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Piossek gegen David Kienast

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  • Piossek gegen Michele Rizzi

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  • Müller gegen Sebastian Schiek

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  • Kopplin gegen David Kienast

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  • TW Christopher Gäng gegen Cihan Özkara

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  • Özkara gegen Kai Gehring

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  • Piossek gegen David Kienast

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • TW Christopher Gäng gegen Cihan Özkara

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  • Babacar N'Diaye mit Schiri Christian Dietz

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  • Rote Karte von Schiri Christian Dietz gegen Benjamin Schwarz

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rote Karte von Schiri Christian Dietz gegen Benjamin Schwarz

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  • Ralf Loose

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  • Ralf Loose

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  • Laprevotte

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  • Torjubel Amachaibou

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  • Müller gegen Tobias Rühle

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  • Piossek

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  • Piossek vergibt gegen TW Christopher Gäng

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  • Torjubel Amachaibou

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  • Jubel Großaspach mit Kopplin und Schwarz

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  • Philipps gegen Tobias Rühle

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  • Ralf Loose

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  • Kara gegen Bashkim Renneke

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  • Özkara und Schiri Christian Dietz

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  • Kopplin

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  • Heitmeier gegen Tobias Rühle

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  • Babacar N'Diaye wird auf die Tribüne geschickt (mit Linienrichter Lothar Ostheimer)

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  • Babacar N'Diaye und Benjamin Schwarz

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  • Torjubel Amachaibou

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  • Babacar N'Diaye wird auf die Tribüne geschickt (mit Linienrichter Lothar Ostheimer)

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  • Felix Müller

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  • Torjubel Amachaibou

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  • Krohne

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  • Kopplin und Tritz

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Das Gute zuerst: Die Preußen haben den Saisonstart nicht wie im Vorjahr gegen Hansa Rostock vergeigt. Aber beim 1:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach kamen die Adlerträger mit einem blauen Auge davon. Vielleicht war der in Unterzahl erkämpfte und erzwungene Ausgleich dennoch etwas mehr wert als ein gewöhnlicher Punkt. Die neuformierte Preußen-Auswahl hat nach einem über eine Stunde wenig mitreißenden Kick mit großer Moral und Kämpferherz der Partie noch eine positive Wendung verpasst. Immerhin.

Sechs Zugänge standen in der Startelf, die Abstimmungsprobleme gerade in der Offensive überraschten nicht, aber auch der Defensivblock muss sich steigern. Fakt ist auch, dass dem SCP Durchschlagskraft fehlte, je näher es an den Strafraum der Gäste heranging. Auch das Zusammenspiel in allen Bereichen ist alles andere als ausgereift. Trainer Ralf Loose bleibt noch eine Menge Arbeit. Viel Zeit hat er dafür nicht, am Freitag gastieren die Adlerträger beim VfB Stuttgart 2.

Auch diese zwei Dinge waren bemerkenswert: Der abwanderungswillige Marcus Piossek zeigte sich trotz einiger Pfiffe von den Rängen und einer gerade erst behobenen Muskelverletzung in sehr ansprechender Form. Er war Alleinunterhalter im Angriff – bis Abdenour Amachaibou kam und das 1:1 markierte. Letztgenannter hat das Abstellgleis der kompletten Vorsaison verlassen und meldet Ansprüche an. Nicht alles war schlecht am ersten von 38 Spieltagen.

Die Preußen in der Einzelkritik

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  • Torwart Niklas Lomb (3) hatte wenig zu tun, beim Gegentor machtlos.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rechtsverteidiger Björn Kopplin (4) begann gut, baute später ab, ihm fehlt noch die Bindung zum Spiel.

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  • Innenverteidiger Chris Philipps (3,5) erhielt den Vorzug vor Marco Pischorn. Hatte gerade in der ersten Halbzeit einige gute Ideen bei der Spieleröffnung, wirkte beim Gegentor allerdings unglücklich.

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  • Innenverteidiger Marc Heitmeier (3): solide wie immer, kaum Fehler, machte seine Sache ordentlich.

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  • Linksverteidiger Felix Müller (4) agierte mit Licht und Schatten, konnte in der Offensive kaum Akzente setzen.

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  • Mittelfeldspieler Marcus Piossek (2,5): war unbeeindruckt von ein paar Pfiffen und dem Transfertheater um seine Person, er war Münsters beste Offensivkraft. Er sorgte gerade in der Schlussphase aus der zentralen Position für viel Unruhe.

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  • Mittelfelspieler Amaury Bischoff (3) spielte den blitzgescheiten Pass zum 1:1, hatte zuvor gegen die kompakten Gäste wenig Freiräume für die Spielorganisation, war in der Schlussphase hellwach.

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  • Mittelfeldspieler Benjamin Schwarz (3,5) war der Pechvogel der Partie. Wurde vor dem 0:1 gefoult, wurde zweifelhaft für eine Schwalbe vom Platz gestellt, agierte unauffällig.

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  • Mittelfeldspieler Mehmet Kara (4): seine Dribblings auf der linken Seite blieben meist wirkungslos, mühte sich, fand aber nicht zu seinem Spiel.

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  • Angreifer Rogier Krohne (4,5) bekam viel zu wenig Bälle aus dem Mittelfeld, und wenn, dann waren seine Szenen eher unglücklich.

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  • Angreifer Cihan Özkara (4,5) war auf dem Platz, zeigte aber zu wenig von seiner individuellen Klasse: ein unscheinbarer Auftritt.

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  • Einwechselspieler und Rechtsverteidiger Stephane Tritz (ohne Note, zu kurz im Spiel) ersetzte Björn Kopplin und hatte Anpassungsschwierigkeiten.

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  • Einwechsel- und Mittelfeldspieler Charles Elie Laprevotte (ohne Note, zu kurz im Spiel) zeigte in den letzten 20 Minuten, dass er dem Offensivspiel Schwung geben kann.

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  • Einwechselspieler und Angreifer Abdenour Amachaibou (ohne Note, zu kurz im Spiel) wurde eingewechselt und sorgte für viel Unruhe im Großaspacher Defensivblock. Seine Flanke wurde zum 1:1 ins Tor abgefälscht. Hob seinen Finger und will mehr Einsatzzeiten.

    Foto: Jürgen Peperhowe
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