Fußball: Westfalenliga
Preußen-Reserve hat Stammspieler-Quartett verloren

Münster -

Als Tabellendritter der Vorsaison scheiterte die U 23 des SC Preußen nur ganz knapp am Aufstieg. Unter Druck setzen sich die Münsteraner nun zwar nicht, doch verschlechtern will sich beim SCP auch keiner.

Montag, 13.07.2015, 20:00 Uhr
SC Preußen Münster U23: (hinten von links)
SC Preußen Münster U23: (hinten von links) Foto: Sanders

Nein, es sind nicht die Lottozahlen oder ein Code. Hinter 3-2-4-8-4-10 verbergen sich die Platzierungen von Preußen Münster II in der sechsjährigen Zugehörigkeit zur Westfalenliga. Nun darf es gerne mehr sein, zumal die „1“ in der Bilanz fehlt. Allerdings geht die zweite Garnitur des Drittligisten ins (verflixte?) siebte Jahr.

Begleiter der ersten Stunde

Und das durchaus merklich verändert. Mit Stefan Kaldewey, Christoph Blesz, Marco Gatzke und Patrick Günner verließ nicht nur ein Quartett das Team. Es war auch mehr als ein Drittel der Stammformation. „Das sind ja nicht nur Spieler, die das Gesicht der Mannschaft geprägt haben, sondern auch ein Stück weit mich als Trainer. Gerade die vier haben mich seit meiner ersten Minute als Cheftrainer begleitet“, unterstreicht auch Sören Weinfurtner, der ins vierte Jahr als verantwortlicher Coach geht,

Kein Grund für den 36-Jährigen, Trübsal zu blasen. „Die neue Situation ist auch ein Anreiz. Mir macht es jetzt Spaß, eine neue Mannschaft aufzubauen und der Truppe eine neue Handschrift zu geben“, blickt er längst nach vorne.

Erstes Etappenziel

Bisweilen noch etwas vage. Abgesehen davon, dass die Ziele – Spieler an die Erste heranzuführen und als Team (rasch) zu wachsen – bekannt und bewährt sind. Dass sieben Akteure beim Test des Drittliga-Teams bei der SG Sendenhorst mitwirkten, darf als erstes Etappenziel gewertet werden.

Das für die Endabrechnung der Saison ist eher noch schemenhaft auszumachen. „Nach drei bis vier Spielen wissen wir, wo wir uns in der Liga einfinden können“, gesteht Weinfurtner auch eine gewisse Spannung, ehe er dann konkreter wird. „Die Ziele soll sich die Mannschaft selbst stecken. Eins muss aber sein: nicht schlechter abzuschneiden als Platz drei in der Vorsaison.“ Eine Rolle des jungen Teams (Durchschnittsalter 20 Jahre) im Titelrennen soll es schon sein. „Alles andere macht keinen Sinn und wäre auch unglaubwürdig.“

Kriwet wieder fit

Ansonsten komme es auf Kleinigkeiten an. Mehr als das kann ein Verletzungspech werden. Davon sind die Adlerträger, bei denen 18 Feldspieler und zwei Torhüter den harten Kader-Kern bilden, zum Start verschont. Auch Nicolas Kriwet hat nach seinem Bänderriss Anschluss gefunden.

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