Fußball: 3. Liga
Wieder Zündeleien in der Preußen-Ostkurve

Münster -

In den vergangenen Tagen gab es reichlich Diskussionsstoff rund um die Preußen-Fans. Am Samstag zeigten sich einige mal wieder von ihrer schlechten Seite. Die Pyrotechnik in der Ostkurve könnte schwerwiegende Konsequenzen haben.

Sonntag, 06.09.2015, 19:53 Uhr
Es fackelte mal wieder in der Ostkurve.
Es fackelte mal wieder in der Ostkurve. Foto: Jürgen Peperhowe

„Die Zuschauer haben uns toll unterstützt“, meinte Ralf Loose nach der Partie. Zumindest das wurde als positiv abgehakt. Dennoch waren die Protest-Transparente auf den Rängen unübersehbar. Zu Spielbeginn wurden aber auch Pyrotechnik und Rauchtöpfe gezündet. Hintergrund ist die Entscheidung, dass in beiden Derbys in der 3. Liga zwischen Münster und dem VfL Osnabrück keine Gäste-Fans zugelassen werden. Am 23. September trifft das zunächst die Preußen-Anhänger. Das Fanprojekt des SCP hat aber für den gleichen Tag bereits eine Demonstration in Osnabrück angemeldet, dabei wird mit rund 500 Preußen-Fans gerechnet, die für ihre Rechte und den Besuch solcher Spiele protestieren wollen. Der SCP wird zuvor sicherlich für die Pyro-Aktionen vom Samstag eine Strafe vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erhalten, möglicherweise wird diese sogar härter als in vergleichbaren Fällen ausfallen, weil der SCP in diesem Jahr bei solchen Aktionen praktisch unter Beobachtung steht. Nach Vorfällen beim Derby zwischen dem SCP und Osnabrück in der ersten Jahreshälfte waren beide Clubs bestraft worden und spielten auf „Bewährung“. Innerhalb von acht Monaten dürfe es keine Vorfälle mehr auf den Rängen geben, das wurde damit auf Preußen-Seite nicht eingehalten.

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