Fußball: 3. Liga
Preußen wollen Tempo aufnehmen für Chemnitz

Münster -

Preußen Münster gastiert am kommenden Samstag um 14 Uhr beim Chemnitzer FC. Es wird eine sportliche Herausforderung für die Elf von Trainer Ralf Loose werden, allerdings fehlem dem SCP vier Spieler verletzungsbedingt.

Dienstag, 08.09.2015, 16:50 Uhr aktualisiert: 09.09.2015, 14:25 Uhr
Angeschlagen: Stephane Tritz (links) – er wartet noch auf den Durchbruch.
Angeschlagen: Stephane Tritz (links) – er wartet noch auf den Durchbruch. Foto: Jürgen Peperhowe

Ja, ja, das nächste Spiel ist immer das schwerste. Aber vermutlich wird die Auswärtsaufgabe am kommenden Samstag um 14 Uhr beim Chemnitzer FC in der Tat die bislang größte sportliche Herausforderung in dieser Saison für den SC Preußen Münster .

Trainer Ralf Loose hat derweil personell weiter einige Sorgen. Mit Simon Scherder (Kreuzbandriss) kann er in diesem Jahr nicht mehr rechnen. Als ausgesprochen langwierig entpuppt sich zudem die Sehnenverletzung im Mittelfuß bei Neuzugang Jesse Weißenfels. Für den Torschützenkönig der Regionalliga West aus Lotte könnte es nach dem Stand der Dinge vielleicht noch für eine Jokerrolle in den letzten Partien des Jahres im Dezember reichen. Bei ihm wurde jetzt noch eine weitere medizinische Meinung eingeholt, der 22-Jährige wurde vom Ärzteteam des 1. FC Köln behandelt. Auch Kevin Schöneberg fällt weiter aus, zudem ist Stephane Tritz angeschlagen.

So bleiben noch 19 Akteure übrig, Nachverpflichtungen, zum Beispiel von vertragslosen Spielern, wird es nicht geben, wie Sportvorstand Carsten Gockel sagte. Trainer Ralf Loose hatte zuletzt immer wieder auf die personellen Engpässe hingewiesen, will aber „nicht jammern, sondern die Situation mit der Mannschaft annehmen“. Die Sportliche Leitung um Gockel hat das registriert: „Als Trainer ist es seine Aufgaben, das zu erkennen und darauf hinzuweisen. Aber es wird keine Transfers mehr geben.“

Blocksperre droht

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den SC Preußen zu einer Stellungnahme aufgefordert, nachdem am Samstag im Heimspiel gegen Werder Bremen II (3:1) zu Spielbeginn Pyrotechnik und Rauchtöpfe im Bereich der Ostkurve gezündet wurden. Da sich der Verein nach den Vorfällen im Derby gegen den VfL Osnabrück auf Bewährung beim Sportgericht des DFB befindet, ist eine Blocksperre in einem der nächsten Heimspiele das wahrscheinlichste Strafmaß. Zudem muss sich der Club nach 500 Euro, die für pyrotechnische Vorfälle im Westfalenpokal-Spiel gegen den SV Eidinighausen-Werste (8:0) gezahlt werden mussten, auf eine weitere Geldstrafe einstellen.

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