Basketball: 1. Regionalliga
WWU Baskets gewinnen Derby gegen Ibbenbüren mit 89:73

Münster -

Zweiter Sieg im dritten Saisonspiel für den UBC Münster. Der Basketball-Regionalligist bezwang im Nachbarschaftsderby den TV Ibbenbüren mit 89:73 (48:32). Der Isländer Birgir Petursson feierte dabei sein Debüt.

Freitag, 18.09.2015, 22:54 Uhr aktualisiert: 20.09.2015, 13:35 Uhr
Und dann die Hände zum Himmel: Münsters Jan König (links) und
Und dann die Hände zum Himmel: Münsters Jan König (links) und Foto: Jürgen Peperhowe

Nicht einen Rückstand zu verkraften hatten die WWU Baskets im Regionalligaduell gegen den Rivalen TV Ibbenbüren , dessen Sieglos-Serie gegen Münster sich verlängerte am späten Freitag. Mit 89:73 (27:19, 21:13, 23:22, 18:19) und ohne Zweifel an der Berechtigung gab es den zweiten WWU-Saisonsieg.

Das Vorhaben, die Fastbreaks des Gegners zu verhindern, setzte Münster um. Und gewann mit 50:22 das Reboundverhältnis mehr als klar. Trainer Kappenstein : „Unser Plan ging voll auf. Unsere Abwehr wird immer besser.“

Münsters neue Nummer 21 stand wie erwartet noch nicht in der Startformation. Birgir Petursson (29), gerade von Islands Isafjördur („Eisfjord“) gekommen, sah seine Kollegen hellwach ins Duell starten. Marley Jean-Louis sprühte vor Energie und traf. Ein 6:0, 11:5 und 19:13 legten die auch defensiv konsequenten Gastgeber vor, die unterm eigenen Korb den holländischen TVI-Center Maikel Post abmeldeten.

In Minute sechs kam der 2,06 m lange und schmale Petursson aufs Feld – Rebound geholt, getroffen, gefoult worden war die erste Bilanz. Auch Aufbau Stephan Kreutzer gab seinen Heim-Einstand, als Anselm Hartmann pausierte.

Bis der defensiv extrem zuverlässig zupackende Dallis Johnson (16 Defensivrebounds) offensiv zum Zug kam, dauerte es diesmal. Der US-Boy auf der anderen Seite, Aufbauspieler Bobby Naubert, spielte wenig zielgerichtet. Ex-Bundesligaspieler Flavio Stückemann war es, der Ibbenbüren Elan verlieh. Schon im zweiten Viertel schöpfte WWU-Trainer Philipp Kappenstein aus dem Vollen, nach 20 Minuten hatten alle ihre Einsätze. Auch Stefan Arndt, der in Würzburg studiert und als Semesterferien-„Aushelfer“ vor Ort ist. Alles passte bei den Hausherren.

Gästecoach Timo Völkerink war derweil nicht erbaut: Das Zusammenspiel seiner Garde besserte sich kaum über längere Phasen. Auf 61:40 schraubten die Uni-Korbjäger den Spielstand. Ibbenbürens Simon Hagner stemmte sich dagegen, der fähige Simon Dolkemeyer streute zwar ein paar starke Würfe ein, aber in der Abwehr patzte auch er. Münsters Sieg war zu keiner Phase in Gefahr.►  Punkte WWU Baskets: A. König (18/2), Tota (15/2), Jean-Louis (13/1), J. König (10/2), Johnson (10), Narendorf (7/1), Hartmann (7), Kreutzer (4), Petursson (4), Arndt (1), Reckinger, Kunel.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3518529?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker