Fußball: 3.Liga
Nullnummer in Überzahl: Der SC Preußen spielt glücklos beim VfR Aalen

Aalen - Preußen Münster bleibt in der Fremde ungeschlagen und Tabellenzweiter der dritten Liga, verpasste aber beim VfR Aalen die große Chance, sich vom Verfolgerfeld deutlicher abzusetzen. Mit einem 0:0 in Aalen blieb der SCP zum siebten Mal in Folge ungeschlagen - musste aber auch zum fünften Mal in der laufenden Spielzeit eine Partie zu zehnt beenden.

Samstag, 03.10.2015, 16:21 Uhr aktualisiert: 03.10.2015, 22:09 Uhr
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  • Marco Pischorn, Amaury Bischoff, Cihan Özkara

    Foto: Sebastian Sanders
  • Philipp Hoffmann

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  • Philipp Hoffmann, Markus Schwabl

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  • Kreis vor dem Spiel

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  • Philipp Hoffmann

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  • Philipp Hoffmann, Amaury Bischoff

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  • Dominick Drexler, Amaury Bischoff

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  • Marcel Reichwein

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  • Amaury Bischoff, Cihan Özkara, Marco Pischorn, Rogier Krohne

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  • Björn Kopplin, Sebastian Neumann, Daniel Bernhardt

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  • Daniel Bernhardt, Fabian Menig, Cihan Özkara

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  • Fabian Menig, Rogier Krohne, im Vordergrund Markus Schwabl

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  • Charles Elie Laprevotte. Maximilian Welzmüller

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  • Felix Müller, Mehmet Kara, Philipp Hoffmann, Benjamin Schwarz

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  • Ralf Loose

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  • Benjamin Schwarz, Schiedsrichter Florian Heft, Markus Schwabl

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  • Thorsten Schulz, Mehmet Kara

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  • Mehmet Kara

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  • Benjamin Schwarz, Schiedsrichter Florian Heft, Markus Schwabl

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  • Marcel Reichwein, Felix Müller

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  • Schiedsrichter Florian Heft zeigt Michael Klauß die Karte.

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  • Felix Müller, Thorsten Schulz

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  • Schiedsrichter Florian Heft, Daniel Bernhardt, Oliver Barth

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  • Felix Müller, Trainer VfR Aalen Peter Vollmann

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  • Philipp Hoffmann, Sebastian Neumann

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  • Marcel Reichwein

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  • Björn Kopplin, Dominick Drexler

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  • Benjamin Schwarz geht mit roter Karte vom Feld

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  • Markus Schwabl, Amaury Bischoff

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  • Maximilian Welzmüller, Benjamin Schwarz, Markus Schwabl, Philipp Hoffmann

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  • Marcel Reichwein, Philipp Hoffmann

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  • Fabian Menig, Mehmet Kara

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  • Marcel Reichwein

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  • Mehmet Kara, Markus Schwabl

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  • Mika Ojala, Marc Heitmeier

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  • Wegen dieser Aktion sieht Benjamin Schwarz "Rot": Thorsten Schulz, Daniel Bernhardt, Benjamin Schwarz mit der Hand am Kopf von Daniel Bernhardt, Schiedsrichter Florian Heft, Fabian Menig, Markus Schwabl, Philipp Hoffmann.

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Zum dritten Mal erwischte es Benjamin Schwarz , der nach 68 Minuten die Rote Karte sah. Weil zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits zwei Aalener Spieler von Schiedsrichter Florian Heft vorzeitig unter die Dusche geschickt worden waren, gewannen die Preußen diese Partie zumindest zahlenmäßig und gingen nach 90 Minuten mit 10:9 Spielern vom Feld.

Es war unglaublich schwer da durchzukommen. Deswegen können wir mit dem Punkt zufrieden sein.

Björn Kopplin

Preußen Münster bleibt in der Fremde ungeschlagen und Tabellenzweiter der dritten Liga, verpasste aber beim VfR Aalen die große Chance, sich vom Verfolgerfeld deutlicher abzusetzen. Mit einem 0:0 in Aalen blieb der SCP zum siebten Mal in Folge ungeschlagen - musste aber auch zum fünften Mal in der laufenden Spielzeit eine Partie zu zehnt beenden. Und zum dritten Mal erwischte es Benjamin Schwarz, der nach 68 Minuten die Rote Karte sah. Weil zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits zwei Aalener Spieler von Schiedsrichter Florian Heft vorzeitig unter die Dusche geschickt worden waren, gewannen die Preußen diese Partie zumindest zahlenmäßig und gingen nach 90 Minuten mit 10:9 Spielern vom Feld.

Re-Live

Den Live-Ticker zum Nachlesen gibt es hier .

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Ahlen legte Scheu ab

Ralf Loose hatte in Aalen erwartungsgemäß auf die Erfolgsformation der Vorwochen gesetzt, die mit entsprechend breiter Brust auflief und von Beginn an das Kommando übernahm. Doch außer Feldüberlegenheit und einem sehenswerten Distanzschuss von Philipp Hoffmann blieb es in der Scholz-Arena vor 4800 Zuschauern zumeist bei offensivem Stückwerk. Eine Tatsache, die auch der Gegner erfreut zur Kenntnis nahm und seinerseits nach gut 20 Minuten die Scheu ablegte. Plötzlich war auch Preußen-Keeper Niklas Lomb gefragt - und hatte wie schon in den letzten Wochen, auf alles eine Antwort. Mitten hinein in die Aalener Sturmphase platzte dann der erste Platzverweis (35.). Oliver Barth zog gegen den heranstürmenden Benjamin Schwarz einen Meter vor der Strafraumgrenze die Notbremse -- und sah Rot.

Wir haben hier zwei Punkte verloren. Aalen hat ja schon als noch elf gegen elf spielten nichts nach vorne gemacht. Und danach war es wie beim Handball.

Kapitän Amaury Bischoff

Münster in Überzahl

Münster spielte fortan in Überzahl, ohne jedoch die entscheidende Lücke zu finden. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Die Preußen gegen VfR Aalen in der Einzelkritik

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  • Philipp Hoffmann: Note: 4

    Super Chance nach zehn Minuten, auch danach noch mit beherzten Szenen. Nach hinten aber verbesserungswürdig. In Überzahl tauchte er ab.

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  • Marc Heitmeier: Note: 3,5

    Ein früher Fehler, danach aber sehr stabil. Nach der zweiten Roten Karte ein weiterer Spielmacher, das war aber nicht so seine Paraderolle.

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  • Cihan Özkara: Ohne Note

    Wenig zu sehen, blieb zweimal am Sechzehner hängen.

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  • Amaury Bischoff: Note: 3

    90 Minuten lang um Struktur bemüht. Seine Freistöße waren nicht schlecht, aber die letzte Portion Glück fehlte. Blieb bis zum Ende sehr tief positioniert.

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  • Stephane Tritz: Ohne Note

    Kurzeinsatz, aber einige Ballverluste.

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  • Benjamin Schwarz: Note: 3,5

    Bester Preuße bis zu seinem Platzverweis, fast in der Zehnerrolle. Unglaubliches Laufpensum, holte auch die erste Rote Karte heraus. Dann aber schwächte er sein Team mit einer Unbeherrschtheit nach Provokation erneut.

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  • Felix Müller: Note: 3

    Wenn er sich nach vorne einschaltete, tat er das mit viel Dampf. In Überzahl war er auf dem Flügel oft alleine und blieb ohne entscheidende Akzente. Dennoch viel unterwegs.

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  • Marco Pischorn: Note: 3

    Im Aufbau zu Beginn mit kleinen Fehlern, ansonsten gewohnt souverän. Im zweiten Abschnitt ziemlich einsam an der Mittellinie.

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  • Charles Elie Laprevotte: Note: 3,5

    Kam gut rein mit Übersicht, Dynamik und Zweikampfstärke. Als das „Handball-Spiel“ um den Sechzehner begann, kamen jedoch keine Akzente mehr.

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  • Björn Kopplin: Note: 4,5

    Einige offensive Aktionen anfangs, aber ohne letzte Durchschlagskraft. Hinten schon früh mit leichten Wacklern. Im zweiten Durchgang baute er ab.

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  • Niklas Lomb: Note: 2,5

    In der ersten Halbzeit einmal hervorragend im Eins-gegen-Eins und zweimal mit Weitsicht bei Flanken. Nach der Pause durfte er dann nicht mehr mitmischen.

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  • Rogier Krohne: Ohne Note

    Versuchte sich reinzuschmeißen nach seiner Einwechslung, aber auch ohne Durchschlagskraft.

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  • Marcel Reichwein: Note: 4

    An alter Wirkungsstätte anfangs sehr motiviert, mit Ballgewinnen und zwei Abschlüssen. Danach ohne Anspiele, kaum mehr zu sehen und ziemlich glücklos.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Mehmet Kara: Note: 4

    Nicht sein Tag. Ex-Kollege Thorsten Schulz ließ ihm kaum Raum. Als er mehr und mehr nach innen wechselte, verrannte sich der Dribbler oft. Immerhin durchgehend engagiert und mit vielen Kontakten.

    Foto: Sebastian Sanders

Die zweite Halbzeit

Auch im zweiten Durchgang fehlte den Gästen die durchschlagende Idee - auch als nach einer Stunde der nächste Aalener vorzeitig vom Platz musste, bleib Münster ratlos. Klauß hatte sich gegen Amaury Bischoff zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen - seine letzte Aktion in diesem Spiel. Jetzt ging es also mit elf Preußen gegen neun Gastgeber weiter - für gut fünf Minuten. Dann erwischte es zum dritten Mal in der laufenden Spielzeit Benjamin Schwarz, der sich im Getümel an der Strafraumgrenze einen etwas mehr als verbalen Schlagabtausch mit VfR-Keeper Bernhardt leistete. Auch das sah der Schiedsrichter und zückte zum dritten Mal an diesem Tag die Rote Karte.

Zu wenig Platz vor dem VfR-Tor

Platz war fortan also reichlich auf dem Platz, zu wenig jedoch vor dem Tor des VfR Aalen, wo die Preußen vergeblich nach der spielentscheidenden Lücke forschten. Hier gab es kein Durchkommen, es blieb beim 0:0. Unter dem Strich also keine Tore, aber drei Rote Karten plus einen Feldverweis für Münsters Co-Trainer Baabacar N`Diaye. Das klingt schlimmer, als es in Aalen war, wohingegen der Endstand wohl leider das sportliche Geschehen korekt zusammenfasst.

Wir haben zu wenig Durchschlagskraft entwickelt, sind zu wenig über die Flügel gekommen, um das Spiel in Überzahl zu gewinnen.

Trainer Ralf Loose

Weiter geht es nach der Länderspielpause am Freitag, den 16. Oktober, im heimischen Preußenstadion gegen Hansa Rostock.

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