Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Preußen beim 1:5 gegen Leverkusen chancenlos

Münster -

Erneut kassierte die U 19 des SC Preußen eine Heimniederlage. Das 1:5 (0:4) gegen Bayer Leverkusen fiel auch noch heftig aus. Doch lange Zeit zum Tränentrocknen bleibt den Münsteranern nicht.

Sonntag, 04.10.2015, 18:45 Uhr aktualisiert: 04.10.2015, 20:09 Uhr
Bastian Blechinger (2.v.l.) und Fabian Schöne im Zweikampf mit dem Leverkusener Patrik Dzalto.
Bastian Blechinger (2.v.l.) und Fabian Schöne im Zweikampf mit dem Leverkusener Patrik Dzalto. Foto: Wilfried Hiegemann

Auch im Heimspiel Nummer zwei in der A-Junioren-Bundesliga gab es fünf Stück gegen den SC Preußen Münster . Die Jungfußballer gerieten nach einer strittigen Elfmeterentscheidung schnell in Rückstand und sahen danach lange nur zu, wie der Gegner auftrumpfte. Beim 1:5 (0:4) gegen Bayer Leverkusen war die Partie zur Pause durch.

Schadensbegrenzung

Die Schadensbegrenzung gelang gegen die Elf von Trainer Peter Hyballa, die zuletzt in der Youth League ein 1:1 in Barcelona erreichte. Neun Akteure aus dieser Startformation packten die Punktspielaufgabe an und trafen auf einen zunächst wehrhaften SCP. Die Gäste aber rochierten in der Offensive wirkungsvoll und nutzten ein Elfmetergeschenk. Niklas Möllmanns Einsatz gegen David Pütz fand der Assistent regelwidrig. Andrejs Ciganiks (19.) verwandelte, das 2:0 des Letten (23.) nach einem Freistoß folgte zu schnell. Nun brachen alle Dämme. Patrick Dzalto (25.) und Pütz (34.) trafen nach griffigen Kombinationen, die ihren Ursprung in der offensiven Dreierformation mit dem fähigen Benjamin Henrichs hatten, der in der „großen“ Bundesliga beim 0:3 gegen den BVB in den Schlussminuten mitspielte.

Gül angeschlagen

„Die Qualität war schnell spürbar“, bedauerte Preußen-Coach Cihan Tasdelen. „Und leider auch unsere große Unsicherheit direkt nach dem ersten Tor. Danach haben alle die Köpfe hängen lassen.“ Zumal sich Zentralspieler Serkan Gül angeschlagen bis in die Pause schleppte. Mit Fabian Schöne und Bastian Blechinger als neue Sechser sowie dem präsenten Stürmer Tobias Warschewski gruppierten sich die Jungadler wirkungsvoller und schufen auch mal Entlastung. Dem 0:5 (58.) durch Henrichs ließ Serhat Kot (63.) nach langem Abschlag von Torwart Mauritz Mißner den Ehrentreffer folgen. Tasdelen: „Wir müssen die Elf schnell wieder aufbauen.“ Schon am Mittwoch geht es um 11 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Letzten TSG Sprockhövel weiter.

Preußen : Mißner – Brodersen Salvador, Weiß, Koymali, Wolters – Gül (46. Warschewski), Möllmann – Kaya (75. Weber), Westmeyer (43. Schöne), Kot – Blechinger (85. Cakir).

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