Fußball: DFB-Strafe gegen Preußen Münster
Teilausschluss gegen Wiesbaden und Aue

Münster -

Die vor acht Monaten durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes verhängte Bewährungsstrafe gegen Fußball-Drittligist SC Preußen Münster tritt jetzt in Kraft – Hintergrund sind die pyrotechnischen Vorfälle im Heimspiel gegen Rostock (16. Oktober). Im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (21. November) werden die Stehrang-Blöcke K, M und N (über 6000 Plätze) gesperrt. Im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue (5. Dezember) noch einmal die Blöcke M und N (5000 Plätze).

Freitag, 13.11.2015, 15:33 Uhr aktualisiert: 13.11.2015, 16:46 Uhr
Wird drei Partien gesperrt sein: Der Block M, aber auch der Block N.
Wird drei Partien gesperrt sein: Der Block M, aber auch der Block N. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ( DFB ) hat den SC Preußen Münster mit Teilausschlüssen von Zuschauern in den beiden kommenden Heimspielen gegen den SV Wehen Wiesbaden (21. November) und gegen Erzgebirge Aue (5. Dezember) bestraft. Eine Geldstrafe gab es im am Freitag öffentlich gewordenem Urteil nicht. Die Bewährungsstrafe vom 28. April wurde aufgehoben und das Strafmaß nun angewendet.

Nach den pyrotechnischen Vorfällen in den Blöcken M und N im Heimspiel gegen Hansa Rostock hatte der Fußball-Drittligist bereits im Heimspiel gegen Holstein Kiel die Stehränge M und N aus eigener Initiative gesperrt, damit verlor der SCP gut 5000 zur Verfügung stehende Stehplätze. 

Pressemitteilung

Der SC Preußen Münster hat mit einer Pressemitteilung auf das Urteil des DFB reagiert. Hier die Mitteilung im Wortlaut .

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Nun berief sich der DFB auf ein Urteil vom 28. April, als gegen den SCP nach Vorfällen im Derby gegen den VfL Osnabrück eine achtmonatige Bewährungsstrafe verhängt worden war. Neben der Zahlung von 14 000 Euro wurde dem Verein erklärt, dass bei vergleichbaren Vorfällen die Blöcke K (Stehplatz überdacht), M und N gesperrt werden würden.

Obwohl seitdem im Block K nichts passiert ist, muss auch dieser gut 1600 Menschen fassende Bereich gesperrt werden. Dieses Strafmaß wird gegen Wehen Wiesbaden nun verhängt, damit fehlen dem SCP über 6000 Stehplätze im Heimbereich. Die Dauerkarten-Inhaber können für diese Partie ihre Karten für Tickets in den Blöcken L oder O umtauschen.

Die Vorfälle aus der Heimpartie gegen Rostock (16. Oktober) führten also zunächst zur Aufhebung der Bewährungsstrafe und in der Folge zu einer weiteren Strafe. Während der Spielunterbrechung im Rostock-Spiel ist auch ein Schiedsrichter-Assistent, der das Spielfeld verlassen hatte, mit Bier überschüttet worden,  berichtet der DFB . Denn im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue (5. Dezember) werden zum dann dritten Mal die Blöcke M und N gesperrt sein. Der Verein hat die Strafen jeweils akzeptiert.

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