Fußball: 3. Liga
Preußen wollen negativen Lauf stoppen

Münster -

Preußen Münster hat in bislang drei Aufeinandertreffen als Gast von Hansa Rostock stets gewonnen. Der vierte Streich würde Trainer Horst Steffen durchaus gefallen, denn sein Team muss am Samstag (14 Uhr) unbedingt den negativen Trend stoppen. Allerdings fehlen gleich fünf Spieler.

Freitag, 01.04.2016, 14:48 Uhr aktualisiert: 01.04.2016, 16:01 Uhr
Doppelt hält besser: Chris Philipps (von links) und Lion Schweers klären per Kopfball, Marcel Reichwein und Danilo Wiebe müssen nicht eingreifen.
Doppelt hält besser: Chris Philipps (von links) und Lion Schweers klären per Kopfball, Marcel Reichwein und Danilo Wiebe müssen nicht eingreifen. Foto: Jürgen Peperhowe

Es gilt die Serie, die alles andere als positiv ist, zu beenden. Drei Punkte sollen am besten her, ein Zähler mindestens, wenn die Preußen aus Münster am Samstag (14 Uhr) bei Hansa Rostock gastieren. Geht eine dieser beiden Varianten in Erfüllung, würden die Kicker des früheren Erstligisten auf Distanz gehalten. Das wäre für die Elf von Trainer Horst Steffen ganz, ganz wichtig.

Münsters Coach, der eigentlich gerne über den Tellerrand hinausblickt, forsche Ziele formuliert und generell eher ambitioniert als defensiv agiert, hat seiner Mannschaft dieses Mal reines Ergebnisdenken in das Stammbuch geschrieben. Punkten, punkten, punkten, alles andere wird von ihm nicht geduldet.

Dabei werden die Preußen wieder einmal die Startelf umbauen müssen. Kapitän Amaury Bischoff ist nach der zehnten gelbe Karte gesperrt. Linksaußen Mehmet Kara fehlt aus privaten Gründen. Linksverteidiger Felix Müller (Infekt) muss ebenfalls passen, damit ist ein Trio mit Startelf-Berechtigung außen vor. Zudem fallen weiter die Langzeitverletzten Simon Scherder, der demnächst in Köln bei einem Spezialisten am Kreuzband operiert wird, sowie Jesse Weißenfels aus. Nach dem Abschlusstraining am Freitag wurden zudem Tormann Max Schulze Niehues und Offensivkraft Lennart Stoll nicht für den Spieltagskader nominiert.

Doch gerade in der Offensive hat Coach Steffen einige Alternativen zur Hand. Eine Doppelspitze mit Adriano Grimaldi und Marcel Reichwein schloss er nicht ganz aus. Nach dem Ausfall von Rostocks gefährlichstem Angreifer nach der Winterpause, Marcel Ziemer (5 Tore), dürfte aber dieser Versuch eher nicht stattfinden.

Für die Flügelpositionen gerade auf der linken Seite bieten sich Abdenour Amachaibou und Cihan Özkara an. Dennoch dürfte Rogier Krohne hier noch die Nase vorne haben.

Erstmal Reservist bleibt dagegen Kevin Schöneberg, der für Hansa Rostock von 2008 bis 2010 in 48 Zweitligapartien (1 Tor) eingesetzt worden war.►  Münster: Lomb – Kopplin, Schweers, Pischorn, Tritz – Wiebe, Philipps, Schwarz – Hoffmann, Grimaldi, Krohne.

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