Fußball: 3. Liga
Preußen-Kader: Noch viele Fragezeichen für die nächste Saison

Münster -

Wie sieht die Preußen-Mannschaft in der nächsten Saison aus? Bislang stehen einem Neuzugang fünf Abgänge gegenüber. Eine Reihe von Stellen ist noch zu vergeben.

Donnerstag, 14.04.2016, 07:00 Uhr aktualisiert: 14.04.2016, 12:55 Uhr
Fußball: 3. Liga : Preußen-Kader: Noch viele Fragezeichen für die nächste Saison
Mit diesem Team ging der SCP in die Saison 2015/16. Foto: Jürgen Peperhowe

Anders als der nächste Gegner, sprich Holstein Kiel (Samstag, 14 Uhr), muss der SC Preußen Münster in der 3. Liga nicht mehr nach unten schauen. Die magischen 45 Punkte sind erreicht. Als positiver Kompass dient für die Preußen der Blick nach oben, Rang drei und damit die Aufstiegs-Relegation ist sieben Zähler entfernt (VfL Osnabrück). Platz vier (Würzburger Kickers) – und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal – sechs Punkte. Mit dem Auswärtsspiel in Kiel wird die Endphase der Saison 2015/16 eingeläutet. Es warten noch Partien gegen den 1. FC Magdeburg, beim SV Wehen Wiesbaden , gegen Dynamo Dresden und bei Erzgebirge Aue, ehe der Vorhang fällt und alles abgeschlossen wird. Dann macht der SCP das Licht aus.

Längst schon wird die neue Saison geplant. Das Aufgebot dürfte um drei Positionen kleiner ausfallen mit 22 oder vielleicht 23 Akteuren. Drei Torleute sind da schon eingerechnet. Bislang stehen einem Neuzugang (siehe Grafik) fünf Abgänge gegenüber. Auf den ersten Blick sind vor allem auf den drei Torwartplätzen sowie in der Abwehr eine Reihe von Stellen zu vergeben. Weitere sieben Personalien im Spieleraufgebot sind ungeklärt, die Verträge laufen aus, aber Anschlussverträge sind fraglich. Aus dem Bereich der U-19-Jugend sowie der Reserve fallen als zukünftige Kadermitglieder meist die Namen von Tobias Warschewski, Maximilian Wüst und Bennet Eickhoff.

Rund 3,2 Millionen Euro werden die Preußen in der neuen Saison für das Personal auf den Tisch legen, bei Holstein Kiel sind es geschätzt jetzt schon 3,8 Millionen Euro. Tendenz steigend. Denn der Club von der Ostsee will unbedingt aufsteigen, wobei Holstein in dieser Saison lange das dramatische Aus in den Relegationsspielen gegen TSV 1860 München zu verdauen hatte. Kiel kassierte den entscheidenden Treffer erst in der Nachspielzeit in München beim 1:2. Erst in den letzten Wochen fing sich das Team von Trainer Karsten Neitzel.

►  Personalpoker in Kiel: Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport bei Holstein und erst seit dem 1. Januar im Amt, ist ein Kandidat auf den Posten des Sportdirektors beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Der 49-Jährige war zuvor beim SV Wehen Wiesbaden und FSV Frankfurt schon in vergleichbarer Funktion tätig.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3929864?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker