Fußball: 3. Liga
Anpfiff um 13.30 Uhr in der 3. Liga - auch bei den Preußen

Münster -

Am vorletzten Spieltag der 3. Liga beginnen am Samstag alle zehn Partien zeitgleich um 13.30 Uhr. Darunter natürlich auch das Heimspiel des SC Preußen Münster gegen Dynamo Dresden. In der 1. Bundesliga wird der 33. Spieltag um 15.30 Uhr mit neun Partien bestritten, die 2. Bundesliga ist am Sonntag ab 15.30 Uhr mit allen Begegnungen des 33. Spieltages an der Reihe.

Donnerstag, 05.05.2016, 15:29 Uhr aktualisiert: 06.05.2016, 11:43 Uhr
Fußball: 3. Liga    : Anpfiff um 13.30 Uhr in der 3. Liga - auch bei den Preußen
Trainer Horst Steffen im Spiel SC Preußen - FC Magdeburg. Foto: Jürgen Peperhowe

Das letzte Heimspiel des SC Preußen Münster steht am 37. Spieltag am Samstag an, wie alle anderen Drittliga-Partien wird das Aufeinandertreffen gegen Dynamo Dresden bereits um 13.30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter wird dann Benedikt Kempkes (Koblenz) sein. Am letzten Spieltag geht es für die Preußen am 14. Mai dann zu Erzgebirge Aue und dem ehemaligen Preußen-Trainer Pavel Dotchev.

Es läuft auf den dritt- oder viertbesten Saisonbesuch hinaus, wenn der SCP auf den Meister auf Sachsen trifft. Über 8000 Zuschauer werden erwartet, rund 1500 kommen allein im Dynamo-Anhang nach Westfalen. Gegen Magdeburg, den drittbesten Saisonbesuch beim SCP, kamen zuletzt 8411 Zuschauer.  Anpfiff um 13.30 Uhr - dabei geht es um Chancengleichheit an den letzten beiden Spieltagen für alle noch offenstehenden Fragen.  Meister ist Dynamo Dresden, aber was passiert dahinter.

Rang zwei: Erzgebirge Aue fehlt noch ein Sieg, um als Vizemeister in die 2. Bundesliga aufsteigen zu können. Ein Sieg bei Fortuna Köln würde vor dem letzten Spieltag alle Zweifel beheben, Aue hat aktuell 64 Punkte.

Rang drei: Das ist der Relegationsrang, der Dritte trifft auf den Drittletzten der 2. Bundesliga, aktuell wäre das der FSV Frankfurt, im Kampf um die Zweitklassigkeit. Die Würzburger Kickers würden Rang drei zementieren mit einem Sieg bei Holstein Kiel. Theoretisch ist sogar noch Platz zwei greifbar, dafür dürfte Aue maximal einen Punkt aus den letzten beiden Partien holen und die Kickers beide Begegnungen gewinnen. Aufsteiger Würzburg hat aktuell 60 Punkte gesammelt.

Rang vier (DFB-Pokal-Qualifikation): Im Moment kommen dafür Würzburg (60 Punkte), der aktuelle Vierte VfL Osnabrück (56), SG Sonnenhof Großaspach (54) und der 1. FC Magdeburg (53) in Betracht.

Mittelfeld: Münster (49 Punkte) führt als Siebter das Feld der Teams an, die weder groß noch was gewinnen  oder verlieren können - außer Pluspunkte. Bis VfR Aalen (44 Punkte) auf Platz 14 gilt das.

Abstiegskampf: Der FSV Mainz II mit 42 Punkten auf Rang 16 ist so gut wie gerettet. Platz 18 und 19, beides Abstiegsränge, werden unter Energie Cottbus (38 Punkte), Werder Bremen II (37) und SV Wehen Wiesbaden (37) ausgemacht.

Absteiger: Der VfB Stuttgart II, in der ewigen Tabelle der 3. Liga auf Platz zwei hinter RW Erfurt, steigt ab. Damit ist einzig Erfurt als Gründungsmitglied der 3. Liga noch mit von der Partie in der nächsten Saison, 2008 war die eingleisige 3. Liga ins Leben gerufen worden. Münster findet sich nach fünf Spielzeiten in der 3. Liga auf Platz neun unter 48 Teams wieder.

Abstiegskampf 2. Bundesliga: Wer muss in die 3. Liga runter? Davon ist ein Quintett betroffen, zwar stehen 1860 München (31 Punkte) und Fortuna Düsseldorf noch über dem Strich und FSV Frankfurt auf dem Relegationsrang, aber sowohl der Vorletzte MSV Duisburg wie auch Schlusslicht SC Paderborn (28 Punkte) könnten noch nach vorne rücken. Gerettet ist Arminia Bielefeld auf Platz 13.

Drittliga-Relegation: Wer kann in die 3. Liga aufsteigen? Aus fünf Regionalliga-Meistern (West, Nord, Nordost, Südwest und Bayern) und dem Vizemeister aus der Südwest-Staffel werden drei Aufsteiger gesucht. Lediglich SF Lotte hat in der Regionalliga West bereits für klare Verhältnisse gesorgt und ist Meister. In anderen Regionalligen stehen noch bis zu vier Spieltage an. In Bayern können noch Jahn Regensburg, 1. FC Nürnberg II, Wacker Burghausen und FV Illertissen Meister werden. Zwei Plätze werden in der Regionalliga Südwest vergeben, Kandidaten sind Waldhof Mannheim, SV Elversberg, Eintracht Trier und Kickers Offenbach. In der Regionalliga Nord fällt die Entscheidung über die Meisterschaft zwischen dem VfL Wolfsburg II und VfB Oldenburg. In der Regionalliga Nordost könnte der Berliner AK Spitzenreiter FSV Zwickau noch gefährlich werden. In der Aufstiegs-Relegation wird Lotte dabei auf einen Vertreter aus der Regionalliga Südwest treffen. Der Nord-Meister trifft auf den bayerischen Regionalligameister, der Nordost-Meister auf den zweiten Vertreter aus der Regionalliga Südwest.

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