Fußball: Westfalenliga
Gievenbeck gewinnt beim Nottulner Nachbarn

Münster -

Plötzlich Dritter! Der 1. FC Gievenbeck machte nach einem ordentlichen Auftritt im Nachbarschaftsduell bei GW Nottuln einen Sprung in der Tabelle. Zuvor hatten beide Teams einen offenen Schlagabtausch präsentiert.

Sonntag, 08.05.2016, 19:10 Uhr aktualisiert: 08.05.2016, 20:22 Uhr
Laut Trainer Benjamin Heeke „in der Form seines Lebens“: Christian Keil, hier gegen Nottulns Sascha Markmann (l.). 
Laut Trainer Benjamin Heeke „in der Form seines Lebens“: Christian Keil, hier gegen Nottulns Sascha Markmann (l.).  Foto: Johannes Oetz

Partien zwischen GW Nottuln und dem 1. FC Gievenbeck sind meist ereignisreich. Die Nachbarn schenken sich nichts, kennen sich gut – und lieferten auch am Sonntag ein spannendes Match, das die Münsteraner 2:1 (1:0) gewannen. Dem Gastgeber, der zuvor vier Mal kein Tor kassiert hatte, tat das Ergebnis im Abstiegskampf weh, für FCG-Coach Benjamin Heeke war der Sprung auf Rang drei eine „schöne Begleiterscheinung.“ Er freute sich, die starke Defensive geknackt zu haben. „Nottuln hat sämtliche Räume zugestellt, im letzten Drittel kamen wir kaum zur Geltung.“

Und doch führte der Gast mit dem besten und einzigen Angriff 1:0. GW-Keeper Malte Wilmsen foulte Christian Keil, den Nils Heubrock freigespielt hatte – den fälligen Elfmeter verwertete der Kapitän selbst (12.). Auch danach blieb es ein hartes Stück Arbeit, Torhüter Nico Eschhaus musste in zahlreichen Situationen seinem Team die weiße Weste retten.

Als Nottuln im zweiten Abschnitt aufmachen musste und Niklas Wesseln für eine Notbremse an Florian Koch mit Rot verlor (68.), ergaben sich dann einige Konterchancen, die Fabian Gerick (69.), Kay Göttsch (75.) und Daniel Geisler (83.) gegen den nun überragenden Wilmsen vergaben. Erst Daniel von der Ley machte bei einem Gegenstoß mit einem abgefälschten Schuss vermeintlich den Sack zu (90.). Doch im Gegenzug ließ der Torschütze über seine Seite das 1:2 durch Essad Terziqi zu (90.+1). In der allerletzten Sekunde forderten die Grün-Weißen nach einem Zweikampf zwischen Verteidiger Constantin Rieger und David Veauthier einen Strafstoß (90.+3). „War aber keiner“, sagte Heeke.

FCG : Eschhaus – von der Ley, Rieger, Göttsch, Krasenbrink – Bezhaev (86. Schliesing) – Keil, Heubrock, Natrup (72. Geisler), Koch – Gerick (81. Liszka).

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