Fußball: Testspiel
Preußen gewinnt bei Nullacht mit 7:0 – Sinan Tekerci trifft dreifach

Münster -

Zweiter Test, zweiter Sieg. Nachdem Fußball-Drittligist SC Preußen Münster am vergangenen Samstag mit 8:1 beim SV Mauritz gewonnen hatte, legte die Mannschaft von Trainer Horst Steffen nun am Mittwoch nach. Standesgemäß siegte der SCP 7:0 beim SC Münster 08 – Sinan Tekerci tat sich dabei hervor.

Donnerstag, 30.06.2016, 01:51 Uhr aktualisiert: 30.06.2016, 11:36 Uhr
Die Lufthoheit hatte Sebastian Mai, der sich hier im Kopfball gegen Nullachts Philip Grabowski (l.) und Gunnar Weber (v.) behauptet.
Die Lufthoheit hatte Sebastian Mai, der sich hier im Kopfball gegen Nullachts Philip Grabowski (l.) und Gunnar Weber (v.) behauptet. Foto: Jürgen Peperhowe

Für den einen Club war es der Aufgalopp-Test Nummer zwei, für den anderen ein Höhepunkt schon während der Vorbereitung: Die neue Fußballermischung des Drittligisten SC Preußen Münster kam am Mittwoch in Kanalnähe natürlich nicht ins Schwimmen, sondern setzte sich im Freundschaftsspiel bei Gastgeber SC Münster 08 aus der Landesliga mit 7:0 (2:0) durch. Am Samstag hatte der SCP bereits beim SV Mauritz mit 8:1 gewonnen.

Preußen Münster testet bei Münster 08

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  • Michele Rizzi setzt sich hier gegen Max Ricken durch und trifft später aus elf Metern

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  • Sinan Tekerci (l.) und Tobias Rühle machen sich bekannt

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  • Er überragt auif dem Feld alle: Jeron Al-Hazaimeh, Preußens Neuzugang aus Lotte.

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  • Groß, aber bei Bedarf auch antrittsstark: Jeron Al-Hazaimeh zieht an Leon Wäntig vorbei

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  • Sinan Tekerci ist nur schwer vom Ball zu trennen

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  • In MÜnster wieder vereint: Co-Trainer Sreto Ristic und Chefcoach Horst Steffen.

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  • Neuzugang Sebastin Mai nimmt es zur Not auch mit vier Gegenspielern auf

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  • Hoch das Bein: Tobias Rühle streckt sich.

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  • Für die Landesliga-Spieler des SC Münster 08 war es ein besonderes Erlebnis. Der Club glänzte als Gastgeber.

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Ein Verlierer war Nullacht ganz sicher nicht: Vor rund 900 Zuschauern zog der Club die Partie groß auf und die Kicker standen dem erheblichen Orga-Aufwand keinen Deut nach. Trainer Mirsad Celebic brachte wie angekündigt 22 Akteure an den Ball. Beim SCP spielte das Quartett Sinan Tekerci , Jeron Al-Hazaimeh , Edisson Jordanov auf zwei Positionen und der U-23-Innenverteidiger Bennet Eickhoff über volle 90 Minuten.

Noch hilft der Mann in der Kette aus und hat die Chance, sich zu empfehlen. Wahrscheinlich scheint aber, dass die Preußen noch nachlegen mit einem Transfer.

Quirlig und abschlussstark

Der quirlige und abschlussstarke Linksfuß Tekerci hatte viele gute Szenen mit Zug zum Tor und traf drei Mal. „Der schönste Treffer war der letzte. So muss man abschließen“, lobte Trainer Horst Steffen den in der 85. Minute blitzschnell mit der Fußspitze reagierenden Neuzugang nach dem 7:0-Abschluss. Links vorne ist das Revier des 22-Jährigen, wenn die Preußen wie gesehen mit drei Angreifern agieren. „Sinan ist einer von denen, die wir flexibel einsetzen können“, ist der Coach froh, solche Spielertypen im Kader zu haben.

Nicht nur Michele Rizzi vor der Pause und Amaury Bischoff danach suchten wiederholt mit Diagonalbällen die Außenpositionen, auch die Innenverteidiger streuen solche Pässe ein. Steffen fordert dies konsequent ein. „In der zweiten Halbzeit gelang das besser. Diese Bälle sind wirkungsvoll, wenn sie gut kommen. Sie reißen die Abwehr des Gegners auseinander.“ Bis das sitzt, dauert es – so müssen in dem neuen Gefüge die Außenverteidiger genau wissen, wann was zu tun ist mit dem Hochschalten in den Offensivgang.

Rizzi vom Punkt

Tekerci (6.) und Rizzi per Foulelfmeter (33.), als der präsente Nullacht-Zugang Philip Grabowski den stürmenden Al-Hazaimeh stoppte, trafen vor der Pause. Andere ließen gute Szenen liegen. Die ab Minute 46 aktive Besetzung war entschlussfreudiger und -sicherer. Lennart Stoll (60.) nach Tekerci-Anspiel, Eickhoff nach Jordanov-Eckball (66.) und Youngster Tobias Warschewski (72.) erhöhten, ehe Tekerci mit einem Doppelschlag das Buch dann zumachte.

Nullacht-Trainer Celebic war bestens zufrieden: „Wir haben gesehen, was die Neuen können und wie sich unsere Youngsters zeigen. Alle haben super gegen den Ball gearbeitet. Die Abstände waren nie zu groß.“ Und der Ex-Grevener Patrick Fechtel hätte beinahe sogar getroffen (50.), scheiterte aber nach einem Solo an Max Schulze Niehues.

Die Aufstellungen:

SC Münster 08: Ostrop (46. Toboll) – Bodin (57. Tegtmeier), Grabowski (57. Koch), Ricken (57. Annas), Speerschneider (57. Suvar) – Stiller (59. Klose) – Wäntig (61. Otto), Twachtmann (46. Breloh), Schulte (61. von Felde), Hamsen (46. Fechtel) – Weber (57. Paul).

SC Preußen 1. HZ: Drewes – Mangafic, Eickhoff, Mai, Al-Hazaimeh – Jordanov, Rizzi, Kara – Rühle, Grimaldi, Tekerci.

SC Preußen 2. HZ: Schulze Niehues – Tritz, Eickhoff, Schweers, Al-Hazaimeh – Stoll, Bischoff, Jordanov – Weißenfels, Warschewski, Tekerci.

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