Fußball: Westfalenliga
Bei der Preußen-Reserve ist fast alles ganz neu

Münster -

Mal wieder hat die U 23 des SC Preußen einen großen Umbruch hinter sich. Doch das Potenzial, wie in den vergangenen Jahren wieder vorne mitzumischen, scheint unbestritten vorhanden. Klare tabellarische Ziele lassen sich daraus aber noch nicht ableiten.

Donnerstag, 11.08.2016, 11:00 Uhr aktualisiert: 11.08.2016, 11:54 Uhr
Der Kader, o.v.l.:
Der Kader, o.v.l.: Foto: Preußen Münster

Diese zweite Preußen-Mannschaft hat kaum noch Ähnlichkeiten mit der vorherigen Westfalenliga-Auswahl. Der umfassende Umbruch war zum Großteil ein gewollter.►  Wer oder was hat den Trainer in der Vorbereitung glücklich gemacht?

Die im Schnitt 21 Jahre junge Auswahl wuchs aus sich heraus und „sehr schnell zu einer echten Truppe zusammen“, wie Trainer Sören Weinfurter anerkennend formulierte. „Es war schön zu sehen, wie sich sportlich und charakterlich alles zusammengefügt hat.“►  Wo klemmt’s noch?

Insgesamt muss sich bei einer derart umfassenden Neuordnung die Konstanz erst noch einstellen. Das muss dann aber vor allem im Wettbewerb passieren. „Es verwundert niemanden bei uns, dass wir das gewünschte Niveau noch nicht durchgehend bringen können“, wird sich Weinfurter in Geduld üben.►  Wie sieht die Teamhierarchie aus?

 Meistens gab es flache Hierarchien bei dieser Zweiten. Jetzt kommen einige Spieler hinzu, die fußballerisch etwas vorzuweisen haben und schon in höheren Ligen ihr Format bestätigten. „Neue Impulse“ erwartet Weinfurtner also auch für die Dynamik der Gruppe. Der Kapitän wird noch bestimmt und dann bei der Bildung eines Mannschaftsrats mitsprechen. So viel Demokratie müsse sein.►  Was sind die Erwartungen an die Saison?

Die eigene Rolle muss diese Adler tragende Auswahl erst noch finden, aber der nur 20-köpfige Kreis besitzt ganz sicher Potenzial und wird wie gehabt dann und wann Verstärkung aus dem Drittliga-Aufgebot erhalten. Weinfurtner hat, aufs Ganze gesehen, „hohe Erwartungen an die Liga, denn qualitativ hat sie einen Sprung nach vorne gemacht. Es wird in allen Teilen der Tabelle eng zugehen.“ Und einen Favoriten, der „vorweg galoppiert“, kann er nicht erkennen.

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