Fußball: Westfalenliga
Der hohe Anspruch des 1. FC Gievenbeck

Münster -

Der 1. FC Gievenbeck stellt wie immer einen jungen, aber ehrgeizigen Kader. In diesem Jahr ist er mengenmäßig nicht gerade gut bestückt, doch vollzählig allemal bereit für größere Taten. Nils Heubrock soll dabei den Anführer geben, obwohl er selbst noch kein Routinier ist.

Donnerstag, 11.08.2016, 16:00 Uhr aktualisiert: 11.08.2016, 17:37 Uhr
Der Kader, o.v.l.: Luca Wulfert, Constantin Rieger, Eric Sabe, Tom Gerbig, Tristan
Der Kader, o.v.l.: Luca Wulfert, Constantin Rieger, Eric Sabe, Tom Gerbig, Tristan Foto: Jürgen Peperhowe

Anspruchsvoll geht es zu beim 1. FC Gievenbeck , wie gehabt ackern etliche Kräfte ungemein engagiert beim Westfalenligisten. Dessen Kader kommt ohne Routiniers aus.►  Wer oder was hat den Trainer in der Vorbereitung glücklich gemacht?

Der gesunde Mix aus „Erfolg und Misserfolg“, den Benjamin Heeke festgestellt hat. „Es war gut, dass es keine Extreme gab. Wir haben Fehler aufgezeigt bekommen und können daraus nur lernen für den Wettbewerb.“►  Wo klemmt’s noch?

Vor den letzten beiden Praxiseinheiten war das Defensivverhalten zu bemängeln – nach zwei Siegen und 17:0 Toren aber war davon nicht mehr vordringlich die Rede. Der nicht eben üppig besetzte Kader wird eine gute Rolle spielen, wenn er komplett bleibt. Heeke glaubt dennoch: „Es wird schnell dunkel, wenn wir Ausfälle kompensieren müssen.“ Eine eingespielte Riege aber könne sich mit der Zeit höhere Ziele setzen.►  Wie sieht die Teamhierarchie aus?

 Hinter Kapitän Nils Heubrock , der mit seinen 25 Jahren schon die Rolle der Leitfigur ausfüllen soll und kann, sind Keeper Nico Eschhaus, Maximilian Franke und Alan Bezhaev diejenigen, die gefragt sind und gefordert werden. Heeke sieht eine tragende Achse im Aufgebot, die angesichts der Altersstruktur auch funktionieren müsse.►  Was sind die Erwartungen an die Saison?

Allgemein wird eine schwere wie interessante Spielzeit erwartet. „Grob gesagt spielen wohl neun Mannschaften nach eigener Aussage oben mit und nur vier gegen den Abstieg“: Heeke macht eine „extrem ungewöhnliche Konstellation“ aus. Auf seinen Kader bezogen möchte er eine Fortentwicklung einleiten. Das Ballbesitzspiel werde alle Akteure fordern. „Wir haben gar kein festes System, sondern wollen einen Positionsfußball umsetzen, der Überraschungen parat hat. Das klappt nur, weil wir uns schon so lange kennen.“

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