Fußball: 3. Liga
Keine Bewegung im Preußen-Kader am letzten Transfertag

Münster -

Auch wenn es am Ende doch noch mal Optionen gab, auf dem Transfermarkt tätig zu werden – der SC Preußen belässt es, anders als viele Drittliga-Konkurrenten, beim aktuellen Kader. Auch Abgänge gab es am 31. August nicht, der aussortierte Cihan Özkara bleibt. Wieder fit ist Jeron Al-Hazaimeh.

Mittwoch, 31.08.2016, 19:00 Uhr aktualisiert: 31.08.2016, 19:08 Uhr
Cihan Özkara 
Cihan Özkara  Foto: pp

Um Punkt 18 Uhr war am Mittwoch klar: Die Preußen gehen mit unverändertem Kader in die verbleibenden 14 Drittliga-Partien bis zur Winterpause. Bis Januar ist der Transfermarkt geschlossen. Letzte Beobachtungen, letzte Gespräche führten in den vergangenen Tagen nicht zum gewünschten Ziel, auch wenn Sportvorstand Carsten Gockel am Montag eine späte Verpflichtung keinesfalls ausschließen wollte.

Möglich gewesen wäre wohl nur ein Leihgeschäft mit einem Erst- oder Zweitligisten, doch auch dieses kam nicht zustande. „Wir hatten noch was im Auge, aber es ließ sich leider nicht realisieren“, sagte Gockel. Ob es auch um Marcus Piossek ging? Der Ex-Preuße, der den Club vor einem Jahr aufsehenerregend Richtung 1. FC Kaiserslautern verließ, hatte in der Pfalz keine Chance und geht nun zum SC Paderborn . Zurück in der 3. Liga also.

Cihan Özkara ohne Perspektive

Immerhin gibt es in Münster gute Nachrichten von Jeron Al-Hazaimeh . Der Neuzugang hat sich von seinem Anriss der Hüftmuskulatur schnell erholt und trainiert bereits wieder mit der Mannschaft. Er dürfte bis zum nächsten Spiel am 9. September beim Halleschen FC wieder fit genug sein.

Allerdings ist nicht in Stein gemeißelt, dass der 24-Jährige direkt wieder in die Startelf rückt, denn als Linksverteidiger präsentierte sich Benjamin Schwarz zuletzt solide, daneben bewies auch Sebastian Mai gegen den FSV Mainz 05 II beim ersten Saisonsieg (1:0) eine Steigerung. Da sich auch Danilo Wiebe und Jesse Weißenfels nach langer Pause bemerkenswert zurückmeldeten, stehen ohne die Langzeitpatienten Simon Scherder und Philipp Hoffmann 22 Akteure zur Verfügung.

Preußen Münster - FSV Mainz 05 II

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  • In diesem Zweikampf zwischen Adriano Grimaldi (l.) gegen Charmaine Häusl ist nicht nur der Fuß im Spiel...

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Obenauf: SCP-Stürmer Jesse Weißenfels (l.) erobert den Ball, sein Gegenspieler Daniel Bohl liegt am Boden.

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  • Aufmerksamer und kritischer Beobachter: SCP-Coach Horst Steffen.

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  • Getümmel vor dem Tor von SCP-Keeper Maximilian Schulze Niehues - der Mainzer Maurice Neubauer (r.) beschäftigt gleich drei SCP-Akteure (v.l.): Lion Schweers, Edisson Jordanov und Denis Mangafic.

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  • Denis Jordanov (l.) und Benjamin Schwarz (M.) wollen dem Mainzer Philipp Klement den Ball abnehmen.

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  • SCP-Abwehrspieler Lion Schweers blockt den Kopfball des Mainzers Alexander Hack ab.

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  • Es folgen weitere Impressionen vom Spiel...

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Zu denen gehört Cihan Özkara nicht. Der Stürmer, der noch einen Vertrag bis 2017 besitzt, ist ohne jede Perspektive, hat aber auch bis Mittwoch keinen interessierten Verein präsentiert und muss sich wohl mit der Tribüne abfinden. Der 25-Jährige hoffte bis zuletzt auf Angebote aus der 3. Liga.

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