Fußball: Westfalenliga
Starke Preußen stehen nach Top-Spiel gegen Haltern punktlos da

Münster -

Ein bärenstarker Auftritt im Duell Zweiter gegen Erster reichte der U 23 des SC Preußen nicht zum Sieg – noch nicht mal für einen Zähler. Spitzenreiter TuS Haltern setzte sich in der Schlussphase doch noch mit 2:1 (0:0) an der Hammer Straße durch – dank seines Top-Torjägers.

Sonntag, 04.09.2016, 19:11 Uhr aktualisiert: 04.09.2016, 20:26 Uhr
Preuße Fabian Kerelaj schirmt den Ball vor Halterns Stefan Grummel (l.) ab.
Preuße Fabian Kerelaj schirmt den Ball vor Halterns Stefan Grummel (l.) ab. Foto: Wilfried Hiegemann

Preußen Münster II hat die Top-Begegnung der Westfalenliga gegen Tabellenführer TuS Haltern verloren. Bei der 1:2 (0:0)-Heimniederlage versäumten es die Adlerträger, sich für eine starke Leistung zu belohnen.

In dieser Partie werde sich zeigen, wo sein Team steht, hatte Trainer Sören Weinfurter vor dem Aufeinandertreffen der beiden bis dato noch ungeschlagenen Teams prognostiziert. Zieht man die ersten 70 Minuten zu Rate, steht der Zweitvertretung eine erfolgreiche Saison bevor. Denn auf heimischem Kunstrasen zeigten sie über weite Strecken eine bemerkenswerte Leistung.

Bereits früh kamen sie zur ersten guten Chance. Luca Steinfeldt scheiterte nach Sololauf an Schlussmann Marcel Müller (10.). In einer intensiven Partie schafften es die Hausherren erfolgreich, die hochkarätig besetzte Halterner Offensive um Ausnahmestürmer Stefan Oerterer vom eigenen Tor fernzuhalten. Nach vorne setzte der SCP zudem immer wieder die von Weinfurtner geforderten Nadelstiche, gefährliche Szenen resultierten daraus jedoch zunächst nicht.

Das änderte sich nach der Pause. Nach hervorragendem Pass von Nils Burchardt gelangte die Kugel zu Nicolas Kriwet, der aus 13 Metern per Rechtsschuss traumhaft ins linke Eck traf (53.). Auch nach der Führung blieben die Preußen zunächst das bessere Team. 20 Minuten vor Schluss gab es jedoch einen Bruch – der umgehend bestraft wurde: Oerterer traf per Kopf zum Ausgleich (74.). Der TuS erhöhte sein Offensivaufkommen danach, und so kam der Aufstiegsfavorit schließlich noch zum Siegtreffer. Oerterer, wer auch sonst, traf sehenswert (86.) und sorgte damit für hängende Köpfe.

„Die Niederlage fühlt sich ungerecht an“, sagte Weinfurtner. „Es war schön zu sehen, dass wir gegen so einen Gegner dominant auftreten können. Der nächste Schritt muss es sein, das über 90 Minuten zu zeigen und uns für so ein starkes Spiel dann auch zu belohnen.“

SCP: Tantow – Voß (81. Sammerl), Böhmer (88. Ash), Eickhoff, Grütering – Kriwet, Burchardt, Kerelaj, Stoll, Mladenovic (61. Brodersen) – Steinfeldt.

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