Fußball: Westfalenliga
Preußen II und Hiltrup hoffen nach Derby auf mehr Aussagekraft

Münster -

Fünfter Spieltag, viertes Westfalenliga-Derby. Diesmal erwartet Preußen Münster II den TuS Hiltrup. Die Gäste sind noch sieglos, die Hausherren kassierten zuletzt die erste Niederlage. Nach dem Spiel werden beide Seiten wohl ein Stück schlauer sein, in welche Richtung es in dieser Saison geht.

Donnerstag, 08.09.2016, 16:38 Uhr
Den schwachen Start mit dem TuS Hiltrup will Manuel Beyer im Derby bei Preußen Münster II am Freitagabend korrigieren. Dabei wird der Neuzugang wohl erneut in der Innenverteidigung auflaufen.
Den schwachen Start mit dem TuS Hiltrup will Manuel Beyer im Derby bei Preußen Münster II am Freitagabend korrigieren. Dabei wird der Neuzugang wohl erneut in der Innenverteidigung auflaufen. Foto: Peter Leßmann

Die Saison ist noch jung und gerade einmal vier Spieltage alt. Und doch hat die Tabelle schon eine erste zarte Aussagekraft , welche Mannschaft wie aus den Startlöchern gekommen ist. So auch vor dem Derby am Freitag (19.30 Uhr, Kunstrasenplatz am Stadion) zwischen dem SC Preußen Münster II und dem TuS Hiltrup , der mit deutlich mehr Druck in das Nachbarschaftsduell geht. Zwar ist der Gast vom Osttor seit drei Partien ohne Niederlage, doch so richtig glücklich ist mit nur drei Zählern keiner beim TuS.

„Wir wollen alle jetzt endlich mal das Gefühl erleben, drei Punkte zu holen“, sagt Hiltrups Coach Carsten Winkler. Den späten Ausgleich im Derby gegen den 1. FC Gievenbeck zum 2:2 nach dem 0:2-Rückstand stuft er als richtungweisend ein und erhofft sich für das Gastspiel an der Hammer Straße einen Aufschwung. „Die Mannschaft hat an sich geglaubt, das war das Wichtigste. Wir sind gerüstet“, meint Winkler, der den um sechs Punkte besser platzierten SCP trotz der 1:2-Niederlage gegen Spitzenreiter TuS Haltern im Vorteil sieht. „Auch gegen Haltern haben die Preußen überzeugt, sie sind uns in Sachen Sicherheit und Selbstvertrauen voraus. Das müssen wir uns weiter erarbeiten, wir haben aber gegen Gievenbeck einen Schritt nach vorne getan“, so Winkler. dem der privat verhinderte Aaron Schölling sowie der noch eine Partie gesperrte Daniel Ziegner fehlen. So scheint die Variante mit Manuel Beyer in der Viererkette auch gegen die Adlerträger als sehr wahrscheinlich.

Mit Respekt gehen trotz der besseren Ausgangslage SCP-Coach Sören Weinfurtner und sein Team in das innerstädtische Kräftemessen. „Gerade aufgrund des Tabellenstands ist die Partie sehr gefährlich. Den Start hatte sich der TuS sicher anders vorgestellt“, sagt der 37-Jährige, der den Hiltrupern eine ähnliche Qualität wie Haltern“ attestiert. „Es wird eine schwere Aufgabe, die uns wieder alles abverlangen wird. Aber wenn wir es diesmal länger als 70 Minuten schaffen, unseren Fußball durchzudrücken, verlangen wir auch dem Gegner alles ab. Es wird ein leidenschaftliches, hoch interessantes Derby“, sagt Weinfurtner.

In den besonderen Genuss der Flutlichtpartie kommt ein Preußen-Trio allerdings nicht. Lasse Saerbeck, Marcel Lopez Wismer sowie Nicolas Grupe fehlen weiterhin verletzt, Ismail Budak dagegen steht nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk zumindest wieder im Kader.

Am Freitag gegen 21.20 Uhr ist die junge Saison für den SCP und den TuS wieder einen Tick älter – und die Tabelle hat dann schon ein wenig mehr Aussagekraft, in welche Richtung es für die Lokalrivalen weiter geht.

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