Fußball: U-19-Bundesliga
Findungsphase der Preußen endet rechtzeitig – 2:0 gegen Viktoria Köln

Münster -

Die Punkte tun den A-Junioren des SC Preußen Münster ganz gewiss gut. Im Duell mit Viktoria Köln, einem ausgemachten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, setzte sich die Mannschaft von Trainer Cihan Tasdelen mit 2:0 durch – benötigte dabei aber eine gewisse Anlaufzeit.

Sonntag, 11.09.2016, 18:47 Uhr aktualisiert: 13.09.2016, 17:13 Uhr
Zu schnell für den Gegner: Preußens Linksverteidiger Julian Conze (l.) macht Tempo gegen die Kölner Viktoria, für die hier Marcel Brunnhuber nicht hinterherkommt.
Zu schnell für den Gegner: Preußens Linksverteidiger Julian Conze (l.) macht Tempo gegen die Kölner Viktoria, für die hier Marcel Brunnhuber nicht hinterherkommt. Foto: Thomas Austermann

Mit der neuen Nummer eins im Kasten siegten die U-19-Bundesligafußballer des SC Preußen Münster verdient und ohne Gegentreffer. Der 19 Jahre alte Pole Wiktor Beska unterstrich beim 2:0 (0:0) gegen Aufsteiger Viktoria Köln , dass er ein Rückhalt werden kann.

Zwar muss sich der Zugang noch daran gewöhnen, die Zuspiele so zu setzen, wie seine Feldspieler den Ball zum Aufbau brauchen. Aber in punkto Fangsicherheit und Mitspielinstinkt sowie mit zwei bärenstarken Paraden in der Drangphase der Gäste überzeugte der Keeper bei seiner Premiere. Die war nicht einfach für ihn. Die erheblich umformierte Preußenelf musste sich erst finden, um den lebendigen und den Zweikampf suchenden Gästen beizukommen. „Wir mussten erstmal testen, was in der Formation geht“, beschrieb Trainer Cihan Tasdelen die Portion Ungewissheit, mit der er leben musste. „Wir haben es vor der Pause nicht geschafft, über längere Phasen Druck aufzubauen.“ Die beiden neuen Sechser Mike Jordan, der sich später als Innenverteidiger wohler fühlte, und Jonas Ströker brauchten Anlaufzeit.

Schmitz an die Latte

Die Kölner hatten auch Glück, denn sie retteten auf der Linie gegen Stökers Schuss (18.) und sahen nur zu, als Timon Schmitz einen Freistoß an die Torlatte setzte (26.). Direkt vor der Pause erhöhte Viktoria die Schlagzahl. Es blieb auch nach dem Wechsel dabei, dass die Preußen Mühe hatten, gegen die Attacken aufzubauen. Tasdelen reagierte mit der Hereinnahme von Serkan Gül und Ali Ibraim. Der neue Sechser und der Außen-Dribbler stärkten die Elf.

Als der nimmermüde Tobias Warschewski einen langen Schlag per Kopf in den Lauf von Niklas Möllmann legte, nutzte der Außenspieler den Raum zum 1:0 (54.). Beseelt von neuer Zuversicht, schwangen die sich die Preußen zu sehenswerten Attacken auf. Wiederholt sorgte Ibraim für Szenen, die aber niemand verwertete. Köln wagte einen letzten Anlauf, Beska bekam gut zu tun – mit einem Reflex auf der Linie und viel Coolness im Eins-gegen-Eins blieb er souveräner Sieger. Der restlos ausgepumpte Schmitz schaffte es zwei Minuten vor Ende, den Sprint anzuziehen und ideal abzuspielen – Warschewski schob ein.

Preußen U 19: Beska – Weid, Woitaschek, Enning (74. Kondring), Conze – Möllmann (87. Steinkötter), Ströker (56. Gül), Jordan, Schmitz – Exner (56. Ibraim), Warschewski.

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