So., 07.05.2017

Beachvolleyball: Smart-Beach-Tour Behrens und Schumacher enttäuscht nach dem Einbruch

Kim Behrens (r.) und Anni Schumacher. 

Kim Behrens (r.) und Anni Schumacher.  Foto: fotoideen.com

Münster - 

Kim Behrens war mit ihrer Partnerin Anni Schumacher beim Smart-Beach-Tour-Auftakt in Münster anfangs eine der positiven Erscheinungen. Doch am Ende leistete sich das Duo eine herbe Auszeit. Cinja Tillmann und Katharina Schillerwein wurden als Titelverteidiger diesmal nur Siebte.

Von Henner Henning

Nach dem fünften Platz im Vorjahr an der Seite von Nadja Glenzke ging es für Kim Behrens in diesem Jahr bei ihrem Heimspiel auf dem Schlossplatz nicht so hoch hinaus. Beim mit 40 000 Euro dotierten Supercup der Smart-Beach-Tour bestätigte die an Position zehn gelistete Beachvolleyballerin des USC Münster zwar mit Anni Schumacher (Dresdner SSV) ihre Setzung, ein bisschen mehr aber hätte es durchaus sein dürfen. „Wir sind schon sehr enttäuscht und sind uns ganz klar einig, dass das Ergebnis nicht zu uns passt“, sagte Behrens.

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Dabei war der Start in die neue Saison der nationalen Serie durchaus geglückt, im ersten Spiel setzten sich Behrens/Schumacher gegen Sandra Ittlinger/Teresa Mersmann (TuSa 06 Düsseldorf) mit 21:14, 21:15 durch. Es blieb der einzige Sieg im heimischen Sand, nach der 11:21, 17:21-Niederlage gegen die Weltranglistendritten Chantal Laboureur (MTV Stuttgart) und Julia Sude (MTV Friedrichshafen) folgte das endgültige Aus gegen Melanie Gernert (VCO Berlin) und Tatjana Zautys (SV Winnenden). Zwar gewann die westfälisch-sächsische Kombination den ersten Satz mit 21:18, dann aber gab es einen großen Einbruch. Mit 9:21 (!) und 9:15 segelten Behrens/Schumacher aus dem Turnier. „Dass wir so einen absoluten Durchhänger hatten, ist uns bisher zusammen noch nie passiert und hat sich wirklich ungewohnt angefühlt“, meinte die 24 Jahre alte Behrens, die aber wie alle Aktiven die Atmosphäre auf dem Schlossplatz lobte. „Vom Turnier selber war ich sehr begeistert, die Stimmung war klasse.“ Es war zumindest ein kleiner, klitzekleiner Trost für die Enttäuschung über Platz neun.

Weiter nach vorne ging es für die ehemaligen Münsteranerinnen, die einst unter dem Hallendach für den USC am Berg Fidel schmetterten. Mersmann kämpfte sich mit Ittlinger nach der Auftaktpleite durch die Verliererrunde noch auf den fünften Platz und landete damit vor Cinja Tillmann. Die 25-Jährige, die erst kurz vor dem Start der Smart-Beach-Tour von ihrem bisherigen Verein TSC Münster-Gievenbeck zu TuSa 06 Düsseldorf wechselte, schaffte es an der Seite ihrer Partnerin Katharina Schillerwein auf den siebten Rang. Den belegte auch die nun in Stuttgart lebende Zautys, die mit Gernert letztlich an den an Position drei gesetzten Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Hamburger SV) scheiterte.



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