American Football: Oberliga
Blackhawks und Mammuts absolvieren parallel Heimspiele

Münster -

Sowohl die Münster Mammuts als auch die Blackhawks treten am Samstagnachmittag in der Oberliga daheim an. Erstere wollen nach zwei Niederlagen zum Auftakt endlich den ersten Sieg, Letztere die Erfolgsserie in der neuen Spielklasse fortsetzen.

Donnerstag, 18.05.2017, 16:05 Uhr aktualisiert: 18.05.2017, 17:50 Uhr
Rücken an Rücken: Mammuts-Coach Sascha Krotil (l.) und Blackhawks-Trainer Dennis Essmann sind am Wochenende gleichzeitig gefordert.
Rücken an Rücken: Mammuts-Coach Sascha Krotil (l.) und Blackhawks-Trainer Dennis Essmann sind am Wochenende gleichzeitig gefordert. Foto: Peter Leßmann

Mehr American Football geht nicht: Am Samstag um 15 Uhr sind gleichzeitig vier der sechs Teams aus der NRW-Oberliga in Münster im Einsatz. Auf der Sentruper Höhe empfangen die Senkrechtstarter der Münster Blackhawks den Mönchengladbach Wolfpack, wenige Kilometer entfernt messen sich zeitgleich auf der Großen Wiese in Kinderhaus die Münster Mammuts mit den Duisburg Thunderbirds.

Die Zielsetzungen der beiden Heimteams ist dabei ebenso identisch, wie die Ausgangslage unterschiedlich ist. Münster strebt an diesem Wochenende einen Doppelsieg an: Es wäre der dritte für den Aufsteiger Blackhawks in seinem dritten NRW-Liga-Spiel, während die Mammuts damit die ersten Saisonpunkte einfahren würden.

Diese treffen im Duell der Punktlosen auf das Schlusslicht aus Duisburg, das vor Wochenfrist gegen die Blackhawks mit 0:44 unterging und in zwei Saisonspielen gerade mal sieben Zähler auf die Anzeigetafeln gebracht hat. Gleichzeitig steht die Truppe um Headcoach Sascha Krotil aber auch schon unter Zugzwang: zwei Spiele, zwei Niederlagen – so war der Saisonstart nicht geplant, auch wenn die im Vorfeld geplante Verjüngung des Teams naturgemäß auch bisher mit teilweise saftigen Lehrgeldzahlungen einhergehen musste.

Druck mit Blick auf das Tableau

Dennoch spüren die Mammuts nach den beiden Niederlagen gegen die Teams, die derzeit das Tableau anführen, den Druck. Völlig losgelöst agiert dagegen der Nachbar: Die Blackhawks sind optimal aus den Startlöchern gekommen, haben im Auftakt-Stadtderby (13:10) gewohnte Stärken in der Defensive bewiesen und beim Kantersieg in Duisburg ungewohnte Offensiv-Qualitäten offenbart. Beides dürfte auch gegen Mönchengladbach gefordert sein. Ein Team, das mit ausgeglichener Zwischenbilanz in Münster aufschlägt und beim Aufsteiger nur zu gern zwei Zähler entführen würde. Doch – diesen bescheidenen Wettbewerbsvorteil haben die Blackhawks um Trainer Dennis Essmann mittlerweile verspielt – unterschätzen wird den Liga-Neuling nach diesem rasanten Start von null auf hundert sicher niemand mehr.

Gegen 17 Uhr sind am Samstag alle vier Teams etwas schlauer – auch wenn die Mammuts die Chance verpassen, ohne große Reiseaufwendungen ihren nächsten Gegner in Augenschein zu nehmen: Sie spielen am 3. Juni (Samstag) gegen den aktuellen Blackhawks-Gegner aus Mönchengladbach. Die Blackhawks selber haben eine Woche länger Pause und sind erst am 11. Juni zum vierten Mal gefragt – dann am liebsten weiterhin mit blütenweißer Weste.

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