Dotchev folgt Bischoff
Klassenrivale Rostock sichert Dienste des früheren SCP-Trainers

Münster -

Der Fußball schreibt nicht selten skurrile Geschichte. Dass Spieler ihrem Lieblingstrainer zu einem Verein folgen, ist gang und gäbe. Der umgekehrte Weg ist allerdings selten und ungewöhnlich. Zwei frühere Preußen beschreiten ihn dennoch jetzt. Amaury Bischoff wechselte im Winter aus Münster zum Drittliga-Rivalen Hansa Rostock. Nun schlägt Pavel Dotchev die gleiche Richtung ein. Die Vertragslaufzeit für den früheren SCP-Coach (Januar 2012 bis September 2013) an der Ostsee, wo Trainer Christian Brand am Wochenende nach dem 1:2 gegen RW Erfurt beurlaubt worden war, wurde noch nicht bekannt. Ebenso wenig, ob er am letzten Spieltag in Chemnitz. schon auf der Bank sitzt

Donnerstag, 18.05.2017, 19:07 Uhr

Vor fünf Jahren holte Dotchev aus der zweiten portugiesischen Liga Bischoff an die Hammer Straße. Die erste Saison des Franzosen in Münster war mit Abstand seine beste, weil er auf dem Platz viele Freiheiten genoss und der Coach die Mannschaft auf seine Stärken ausrichtete. Nach dem um Haaresbreite und mit 72 Punkten verpassten Aufstieg sowie der Freistellung seines bulgarischen Förderers fiel der Spielmacher in ein Loch, aus dem er sich zwar teilweise befreite – doch unter den Dotchev-Nachfolgern Ralf Loose, Horst Steffen und Benno Möhlmann fand er nie wieder seine Gala-Form.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4854701?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker