Volleyball: Westdeutsche Meisterschaft
Münsters Volleyball-Nachwuchs zeigt Biss

Münster -

Mit fünf Nachwuchsteams war Münsters Volleyball am Wochenende im Meisterschaftseinsatz und erspielte sich in unterschiedlichen Wettkampfklassen die Plätze sechs, fünf, vier, drei und zwei – nur leider nicht den Titel ...

Dienstag, 23.05.2017, 13:35 Uhr aktualisiert: 24.05.2017, 12:26 Uhr
Jubelsprünge: Amelie Strothoff, Theresa Brakel, Carla Fuchs, Nikola Schmidt (v.l.) sind mit BWA bei den Westdeutschen U-14-Meisterschaften Sechster geworden.
Jubelsprünge: Amelie Strothoff, Theresa Brakel, Carla Fuchs, Nikola Schmidt (v.l.) sind mit BWA bei den Westdeutschen U-14-Meisterschaften Sechster geworden. Foto: Peter Leßmann

Fünf junge Volleyball-Teams waren am Wochenende in die Sporthallen ausgeschwärmt, um sich mit dem besten Nachwuchs des Landes zu messen. Und das taten die Mannschaften von BW Aasee, des TSC Münster-Gievenbeck und des USC Münster mit Bravour, die Plätze zwei bis sechs bei den Westdeutschen Meisterschaften (WDM) waren das respektable Ergebnis.

Bis ins Finale spielten sich die U-12-Juniorinnen von BWA in Aachen. Nach zwei Siegen in der Gruppe gegen Gastgeber PTSV und Bayer Dormagen sowie in der Zwischenrunde gegen den TV Gladbeck gab Aasee erst im Halbfinale gegen Eintracht Datteln einen Satz ab. Für das Endspiel reichte es dennoch, der Tiebreak ging mit 16:14 an die Blau-Weißen, die im Endspiel aber dem RC Borken-Hoxfeld klar unterlegen waren.

Ihre älteren Vereinskolleginnen der U 14 genossen in der Endrunde der WDM eine Art Heimrecht, BWA richtete das Turnier am Berg Fidel aus – und die Organisationsabteilung um Esther Mauß und Tilmann Fuchs samt Helferpool erhielt für die Mühen Bestnoten und ausnahmslos positives Feedback. Sportlich schaffte es Aasee auf den sechsten Rang, das Spiel um Platz fünf verlor BWA gegen den RC Sorpesee in zwei Durchgängen. Als Vierter beendete der „Gast“ USC die Titelkämpfe. Nach drei Siegen unterlagen die Unabhängigen in der Vorschlussrunde dem VV Schwerte mit 0:2. Im kleinen Finale verlor Münster dann gegen VoR Paderborn mit 14:16 im Tiebreak. „Wir sind dennoch super zufrieden. Das war mehr als wir erwartet hatten“, so Trainerin Carola Bröter.

Auf das Podest sprangen die gleichaltrigen TSC-Junioren in Düren. Nach Erfolgen über den FC Junkersdorf, den Soester TV und Schwerte gab es im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger TV Hörde das „vorgezogene Endspiel“, wie Coach Leon Beckmann sagte. „Da trafen die beiden besten Mannschaften des Turnier aufeinander. Es war ein 50:50-Spiel“, so Beckmann. Seine Schützlinge um den überragenden Lukas Ovelhey verloren knapp, belohnten sich aber mit dem erneuten Sieg gegen Junkersdorf – und dem dritten Rang. „Wir haben uns gut verkauft und sind zufrieden“, sagte Beckmann.

Spannende Spiele erlebte auch die U 12 des TSC in Lintorf, wo die Gievenbecker die Gruppe mit Partien gegen den gastgebenden TuS und den Werdener TB überstanden und unter dem Strich den fünften Platz einnahmen. Damit waren die jüngsten TSCler auch völlig einverstanden.

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