Fußball: 3. Liga
Der SC Preußen: Gefangen im Mittelmaß

Münster -

Lange sah es so aus, als könnte der SC Preußen in seiner sechsten Spielzeit in der Drittklassigkeit in die Bedeutungslosigkeit abrutschen. Der Kampf gegen den Abstieg prägte einen Großteil der Saison. Dank einer starken Rückrunde, in der sich unter dem neuen Trainer Benno Möhlmann ein am Boden liegendes Team wieder aufbäumte und zur Einheit formierte, sprangen die Adlerträger sogar noch auf den neunten Rang.

Dienstag, 23.05.2017, 19:00 Uhr
Die Preußen tanzen und hüpfen: Erst in der zweiten Serie hatte der Fußball-Drittligist – wie hier nach dem 3:0-Auswärtserfolg in Chemnitz – wieder Grund zur Freude.
Die Preußen tanzen und hüpfen: Erst in der zweiten Serie hatte der Fußball-Drittligist – wie hier nach dem 3:0-Auswärtserfolg in Chemnitz – wieder Grund zur Freude. Foto: Jürgen Peperhowe

12, 4, 6, 8, 9, 9. Der SC Preußen Münster sitzt fest im Mittelmaß der 3. Liga seit dem Aufstieg 2011, weil genau das die Platzierungen in dieser Spielklasse sind. Immerhin könnte man sagen, denn was der Club in der just abgelaufenen Spielzeit 2016/17 erlebte, das reicht für lange Zeit an negativen Erfahrungen. 20. In Worten zwanzig Spieltage fristete der Drittligist sein Dasein auf einem Abstiegsrang.

Mittelmaß

Doch am Ende der sechsten Saison in der Drittklassigkeit sprang noch Rang neun heraus, ein Hoffnungsschimmerchen oder Schadensbegrenzung. Mehr nicht. Aber Rang neun reihte sich in die Klassements-Ergebnisse der letzten Spielzeiten ein. Nur einmal, unter Pavel Dotchev in der Saison 2012/13, hoben die Adlerträger ab. Ansonsten Mittelmaß, anders ist das nicht zu bewerten am Ende des Tages. Kleines Trostpflaster: In der ewigen Drittliga-Tabelle ist Münster Siebter.

Saisonrückblick Preußen Münster 2016/2017

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  • 1. Spieltag: Preußen Münster - VfL Osnabrück 0:1

    Die Saison beginnt denkbar schlecht. An der Hammer Straße verliert der SCP das Derby gegen den VfL Osnabrück.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 2. Spieltag: Hansa Rostock - Preußen Münster 1:0

    Zweites Spiel, zweite Niederlage

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 3. Spieltag: Preußen Münster - MSV Duisburg 1:1

    Amaury Bischoff (r.) erzielt das erste Saisontor der Preußen. Es reicht gegen den späteren Aufsteiger von der Wedau für einen Punkt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 4. Spieltag: SG Sonnenhof Großaspach - Preußen Münster 2:0

    Nach der Niederlage in Großaspach bedankt sich Trainer Horst Steffen bei den Fans.

    Foto: Alexander Becher
  • 5. Spieltag: Preußen Münster - Mainz 05 II 1:0

    Endlich: Jesse Weißenfels schießt Münster zum ersten Saisonsieg.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 6. Spieltag: Hallescher FC -Preußen Münster 2:1

    Preußen geht durch Grimaldi (Bild) früh in Führung, doch Halle dreht das Spiel noch vor der Pause.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 7. Spieltag: Preußen Münster - 1. FC Magdeburg 2:3

    Nach einem Freistoß fällt in der 67. Minute das letzte Tor der Partie, es ist die fünfte Niederlage im siebten Spiel.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 8. Spieltag: FSV Frankfurt - Preußen Münster 4:1

    In Frankfurt setzt es eine deutliche Niederlage für die Preußen.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 9. Spieltag: Preußen Münster - SV Werder Bremen II 4:0

    Der Knoten platzt: Durch Doppelpacks von Adriano Grimaldi und Sinan Tekerci (im Bild links) gelingt ein hoher und ungefährdeter Sieg.

    Foto: Wilfried Hiegemann
  • 10. Spieltag: VfR Aalen - Preußen Münster 1:0

    Alexandros Kartalis erzielt das einzige Tor der Partie in der 16. Minute. In der Folge muss Trainer Horst Steffen gehen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 11. Spieltag: Preußen Münster - SV Wehen Wiesbaden 2:2

    Unter Interimstrainer Cihan Tasdelen gelingt den Preußen ein Unentschieden. Zwei Mal musste SCP-Keeper Max Schulze Niehues hinter sich greifen, doch seine Vorderleute glichen den Rückstand beide Male wieder aus.

    Foto: Peter Leßmann
  • 12. Spieltag: Sportfreunde Lotte - Preußen Münster 1:0

    Bittere Pleite beim Liga-Debüt von Trainer Benno Möhlmann: Bernd Rosinger entscheidet das Nachbarschaftsduell am Autobahnkreuz zugunsten der Hausherren. Die Preußen rutschen durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz, der Aufsteiger aus dem nördlichen Münsterland rangiert hingegen auf Platz vier.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 13. Spieltag: Preußen Münster - Holstein Kiel 1:1

    Im Heimspiel gegen die „Störche“ gelingt Rizzi in der 69. Minute der Ausgleich per Strafstoß, Bischoff war zuvor (45.) vom Elfmeterpunkt noch gescheitert.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 14. Spieltag: Fortuna Köln - Preußen Münster 0:1

    Der erste Sieg unter Benno Möhlmann: Nach einer Ecke in der 79. Minute landet der Ball über Umwegen bei Benjamin Schwarz (Nr. 23), der den Siegtreffer erzielt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 15. Spieltag: Preußen Münster - RW Erfurt 4:0

    Tor-Feuerwerk im Preußenstadion: Erfurt am Boden - nach den SCP-Treffern von Michele Rizzi, Tobias Warschewski, Amaury Bischoff und einem Eigentor mussten die Thüringer mit einer deftigen Klatsche im Gepäck die Heimreise antreten.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 15. Spieltag: FSV Zwickau - Preußen Münster - RW Erfurt 0:1

    Reingeduselt: Dank eines Elfmeter-Treffers von Michele Rizzi entführen die Adlerträger drei Punkte beim Aufsteiger.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 17. Spieltag: Preußen Münster - Chemnitzer FC 1:0

    Denkbar knapp - aber dank des Torschützen Tobias Warschewski verlängerte der SCP seine Siegesserie ohne Gegentreffer.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 18. Spieltag: Preußen Münster - SC Paderborn 0:1

    Das Ende der Serie: Mit 0:1 unterlag der SCP den Ostwestfalen, die ihrerseits einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf verbuchten.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 19. Spieltag: Jahn Regensburg - Preußen Münster 3:1

    Mit hängenden Köpfen verließen die Adlerträger den Platz - beim Aufsteiger setzte es eine verdiente Niederlage. Den einzigen SCP-Treffer erzielte Michele Rizzi.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 20. Spieltag: VfL Osnabrück - Preußen Münster - 3:0

    Diese Pleite tut doppelt weh. Auch das zweite Derby verloren die Adlerträger gegen den Rivalen. Die bittere Bilanz 2016/17: Kein Treffer, keine Derbypunkte...

     

    Foto: Mareike Stratmann
  • 21. Spieltag: Preußen Münster -Hansa Rostock - 3:1

    Ein Wiedersehen gab es mit Ex-Preuße Amaury Bischoff, der im Laufe der Saison an die Ostsee wechselte. Die Wiedersehensfreude hielt sich für den Franzosen allerdings in Grenzen. Nach Toren von Sinan Tekerci, Mirkan Aydin und Tobias Warschewski sowie einem Gegentreffer des ehemaligen SCP-Stürmers Soufian Benyamina mussten die Rostocker mit einer Pleite nach Hause fahren.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 22. Spieltag: MSV Duisburg - Preußen Münster - 3:2

    Das war ein Krimi bei amtierenden Spitzenreiter mit einem bitteren Ende für die Münsteraner. Die Treffer von Doppel-Torschütze Martin Kobylanski reichten am ende nicht für einen Punktgewinn, weil die Duisburger in der Nachspielzeit (94. min) - ein letztes Mal - entscheidend trafen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 23. Spieltag: Preußen Münster - SG Sonnenhof Großaspach 3:0

    Gut erholt zeigten sich die Preußen von der schmerzhaften Niederlage beim MSV Duisburg. Treffsicher präsentierten sich die SCP-Stürmer mit dem Doppeltorschützen Mirkan Aydin sowie Adriano Grimaldi.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 24. Spieltag: FSV Mainz II - Preußen Münster - 3:1

    Ernüchternde Pleite beim Tabellenschlusslicht: Zu mehr als einem Treffer durch Jeron Al-Hazaimehr reichte es für die Münsteraner nicht - demgegenüber standen nämlich drei Einschüsse der Gastgeber.

    Foto: Sebastian Sanders
  • 25. Spieltag: Preußen Münster - Hallescher FC 3:0

    Punkteteilung im Preußenstadion: Der Treffer von Danilo Wiebe brachte den Preußen nur einen Punkt im Heimspiel.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 26. Spieltag: 1. FC Magdeburg- Preußen Münster - 1:0

    Erneut keine Punktausbeute auf fremdem Platz: Zu stark war der Aufstiegsaspirant aus Sachsen-Anhalt für den SCP.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 27. Spieltag: Preußen Münster FSV Frankfurt - 2:1

    Der wohl wichtigste Sieg im Abstiegskampf war für den SCP der Erfolg gegen den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Tobias Rühle (r.) erzielte kurz vor Schluss (89. min) den erlösenden Treffer für die Preußen. Zuvor hatte Mirkan Aydin den Ausgleichtreffer für den SCP.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 28. Spieltag: Werder Bremen II - Preußen Münster - 0:1

    Rechtzeitig in die Erfolgsspur abgebogen war der SCP im letzten Drittel der Saison. Ungemein wichtig war dieser Auswärtserfolg durch ein Tor von SCP-Stürmer Adriano Grimaldi.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 29. Spieltag: Preußen Münster - VfR Aalen 2:1

    Zwar konnte der Wunsch dieses kleinen Fans (Foto) nicht ganz erfüllt werden, aber dank Treffern von Martin Kobylanski und Jeron Al-Hazaimeh reichte es zu einem knappen Heimsieg.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 30. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden - Preußen Münster - 1:0

    Ein Rückschlag: Erneut war Jeron Al-Hazaimeh Torschütze - leider jedoch traf er ins eigene Tor. Ein wichtiger Sieg für Preußens Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 31. Spieltag: Preußen Münster -Sportfreunde Lotte - 1:0

    Der SCP revanchierte sich für die Hinspiel-Niederlage. Wieder mal Torschütze: Jeron Al-Hazaimeh. Dieses Mal aber auf der richtigen Seite - nach seinem Eigentor im Spiel zuvor netzte der Abwehrmann ins gegnerische Tor ein.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 32. Spieltag: Holstein Kiel - Preußen Münster - 0:0

    Gegen den späteren Aufsteiger erkämpfte sich die Adlerträger ein torloses Remis -und das in zeitweiliger Unterzahl, nachdem SCP-Mittelfeldspieler Sandrino Braun in der 34. Spielminute des Feldes verwiesen worden war.

    Foto: Timo Stark/Imago
  • 33. Spieltag: Preußen Münster Fortuna Köln - 4:2

    In der ersten Hälfte fackelte der SCP ein Tor-Feuerwerk ab. Es trafen mal wieder Jeron Al-Hazaimeh, Doppel-Torschütze Adriano Grimaldi und Sinan Terkerci. Trotz zweier Gegentore im zweiten Durchgang reichte es für einen Heimsieg.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 34. Spieltag: RW Erfurt - Preußen Münster - 0:0

    Erneutes torloses Remis für den SCP in der Fremde: Die Adlerträger waren mit dem Punktgewinn bei den Thüringern zufrieden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 35. Spieltag: Preußen Münster - FSV Zwickau - 5:1

    Da war auch SCP-Coach nach Abpfiff vollauf zufrieden: Die Preußen dominierten den Aufsteiger in allen Belangen, was sich in Toren von Doppel-Torschütze Adriano Grimaldi, Martin Kobylanski, Mirkan Aydin und einem Eigentor widerspiegelte.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 36. Spieltag: Chemnitzer FC - Preußen Münster - 0:3

    Nun war auch auf fremden Platz der Knoten geplatzt: Beim Chemnitzer FC feierte der SCP einen überraschend deutlichen Sieg nach Treffern von Martin Kobylanski, Michele Rizzi und Adriano Grimaldi.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 37. Spieltag: SC Paderborn - Preußen Münster - 1:0

    Nichts zu holen gab es beim SC Paderborn, der noch mitten im Abstiegskampf steckte, während der SCP den Klassenerhalt geschafft hatte.

    Foto: Imago
  • 38. Spieltag: Preußen Münster - Jahn Regensburg - 0:1

    Die Saison begann für den SCP mit einer 0:1-Niederlage und endete auch mit diesem Ergebnis. Der Aufsteiger war erneut zu stark für die Preußen und erreichte dank des Sieges die Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga - 1860 München.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Es war eine extrem schwierige Saison, sportlich in einem nie erwarteten Spannungsfeld. Dazu wurde die komplette Führungsriege des Clubs ausgetauscht. Bis auf Siggi Höing blieb kein Ehrenamtler übrig. Neuer Präsident: Christoph Strässer folgte auf Georg Krimphove. Drei Aufsichtsrats-Chefs: Denn auf Thomas Bäumer folgte kurzzeitig Fabian Roberg, ehe Frank Westermann übernahm.

Das alles garniert mit einer herbstlichen Schlammschlacht um die Ausrichtung des Clubs und der handelnden Personen. Der vom Präsidium in den Aufsichtsrat gewechselte Walther Seinsch setzte sich letztlich gegen Roberg durch. Erst in der Folge kehrt so etwas wie Ruhe ein.

Gockel geht, Metzelder kommt

Mit Carsten Gockel ging mehr oder weniger klammheimlich und unversehens das „Gesicht der Preußen“ über eine Dekade. Der Sportchef und Leiter der Geschäftsstelle wechselte grußlos in die Privatwirtschaft. Malte Metzelder – nach einem Interregnum von Bernd Niewöhner – übernahm im April die anfallenden Tätigkeiten.

Rein sportlich betrachtet gab es zwei Punkte, an denen der Rollentausch des SC Preußen Münster vom Abstiegskandidaten deutlich wurde. Es dauerte, bis Benno Möhlmann seine Mannen ans Laufen bekam. Natürlich musste bei der sportlichen Talfahrt im Herbst auch der Trainer gewechselt werden.

Horst Steffen hatte zwei große Chancen, das Blatt zu wenden, ungenutzt gelassen. Als Nachfolger von Ralf Loose wurde es im ersten Halbjahr 2016 nicht ansatzweise besser, die Bilanz war schlecht. Die Sommertransfers sollten es nun bringen. Den Saisonstart in der Spielzeit 2016/17 setzte Steffen aber auch noch in den Sand. Die Preußen waren Tabellenletzter. Das war’s für ihn.

Ex-Preuße Möhlmann, der in den 70er Jahren seine Karriere als Profi in Münster gestartet hatte, warf seine ganz Routine in die Waagschale. Aber erst der Last-Minute-Erfolg über den FSV Frankfurt durch ein sensationelles Tor von Tobias Rühle sowie der Punktgewinn nach 60 Minuten in Unterzahl gegen Halle schweißten das Team endgültig zusammen. Ein Aufwärtstrend.

Kara und Bischoff sind die Verlierer der Saison

Gewinner und Verlierer? Verlierer gibt es eine Menge unter den Spielern. Mehmet Kara, von den Anhängern immer noch liebevoll als „Fußballgott“ tituliert, rutscht stückchenweise immer weiter weg von der ersten Elf. Seine Tricksereien sind nicht mehr gefragt. Amaury Bischoff zog die Konsequenzen im Winter und wechselte zu Hansa Rostock – die SCP-Topakteure der ersten Drittliga-Jahre.

Gewinner in dieser Saison sind sicherlich Torwart Max Schulze Niehues oder der 20 Jahre alte Innenverteidiger Lion Schweers. Aber auch Kapitän Adriano Grimaldi gehört in diese Kategorie. Das Comeback des 44 (!) Monate verletzten Abwehrchefs Ole Kittner kommt einer Sensation gleich.

Am Ende drehte sich das Blatt ein wenig, die Zuschauerzahlen stiegen letztlich leicht an. Knapp über 7000 Zuschauern verfolgten die Heimspiele, Rang fünf in der 3. Liga. „Ein, zwei Plätze wollen wir uns schon in der nächsten Saison verbessern“, sagt derweil Trainer Benno Möhlmann. Die Wunden der Saison 2016/17 sind tief und noch nicht verheilt. Soll jetzt bitte keiner durchdrehen nach Rang neun. Bitte.

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