Beachvolleyball: Smart-Beach-Tour
Becker/Schröder würden in Nürnberg gern ihren Kurs fortsetzen

Münster -

Paul Becker und Jonas Schröder sind besser in die Saison gekommen, als sie es sich erträumt hatten. In Nürnberg beim zweiten Teil der Smart-Beach-Tour wollen die beiden die Eindrücke bestätigen. Doch sie sind nicht die einzigen Münsteraner, die in Franken auftrumpfen wollen.

Freitag, 26.05.2017, 19:30 Uhr
An ihre guten Ergebnisse wollen Paul Becker (l.) und Jonas Schröder in Nürnberg anknüpfen.
An ihre guten Ergebnisse wollen Paul Becker (l.) und Jonas Schröder in Nürnberg anknüpfen. Foto: Jürgen Peperhowe

Platz fünf beim top-besetzten Auftakt der Smart-Beach-Tour in Münster, dann der Triumph beim Sparkassen-Beach-Cup in Coesfeld, einem Turnier der zweithöchsten nationalen Kategorie. Wenn irgendjemand diesen Start Paul Becker und Jonas Schröder vor der Saison prophezeit hätte – das Beachvolleyball-Duo des USC Münster hätte es sofort unterschrieben. „Es läuft schon ganz gut. Aber wir wollen es nicht überbewerten“, sagt Becker und flüchtet sich fast schon in eine Form von Understatement.

Denn in Coesfeld bestätigte das neu formierte Team das starke Ergebnis von Münster, überzeugte dabei nach einem ordentlichen Samstag besonders am letzten Tag. Im Halbfinale boten Becker und Schröder gegen Alexander Walkenhorst/Sven Winter (TuSa 06 Düsseldorf) – auf dem Schlossplatz immerhin Dritte – beim 21:16, 21:5 (!) eine taktische Meisterleistung. „Das war schon verblüffend, wie Jonas und ich unsere Linie durchgezogen haben. Das war fast wie im Rausch. Auch wenn der Gegner ab dem 14:5 dann aufgesteckt hatte“, meint Becker, der sich im Endspiel gegen Julius Thole (Eimsbütteler TV) und Lorenz Schümann (Adler Kiel) für die Niederlage vom Vortag revanchierte. „Auch da hat alles funktioniert. Wir haben in Coesfeld gesehen, dass wir gut spielen und haben sogar bessere Lösungen als in Münster gefunden“, erklärt der 27-Jährige.

Die Resultate und die stimmige Form geben Mut und Selbstvertrauen, die gewonnenen Ranglistenpunkte ein Maß an Sicherheit. Abheben aber wird die Paarung, die 2013 schon einmal kurz zusammen im Sand spielte, nicht. „Wir fahren nach Nürnberg und wollen erst einmal ein Spiel gewinnen“, so Becker. Hört sich zunächst zu bescheiden an nach zwei starken Turnieren. „Wir wissen zwar, dass wir dort jeden schlagen können. Aber wir wissen auch, dass wir von jedem geschlagen werden können“, sagt Becker. Trumpft er aber mit Schröder auch in Franken so auf wie in der ersten Phase der Saison, ist mit dem USC-Duo erneut zu rechnen.► Eine gute Rolle wollen auf dem Hauptmarkt in Nürnberg auch Bennet und David Poniewaz spielen. Nicht ganz zufrieden waren sie mit Platz sieben in Münster, beim Vier-Sterne-Turnier der World Tour in Rio de Janeiro kam das Aus in der Qualifikation. Im Frankenland darf es sicher etwas mehr sein für die Zwillinge vom USC.► Das gilt sicher auch Kim Behrens, die wie Partnerin Anni Schumacher (Dresdner SSV) vom neunten Platz in Münster enttäuscht war. „Das Ergebnis passt nicht zu uns“, sagte die USC-Beacherin damals. Doch einen Ausschlag der Formkurve nach oben gab es für die 24-Jährige in Coesfeld, wo sie mit Schumacher Dritte wurde.► Anna Hoja und Stefanie Hüttermann von BW Aasee sind nach kleinen Anlaufproblemen im Hauptfeld dabei. Sie gewannen am Freitag ihr entscheidendes Spiel in der Quali gegen Melanie Preußer und Julia van den Berghen mit 2:0 (15:9, 15:4).

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