Reiten: Großturnier
Hartmann zweiter Sieger hinter Brinkop, Geßmann räumt ab

Münster -

Kendra Brinkop wurde für Philipp Hartmann vom RV Handorf-Sudmühle zur Spielverderberin im S-Springen des Großturniers beim RV Nienberge-Schonebeck. In Spitzenform präsentierte sich am Freitag Sabrina Geßmann vom Ausrichter.

Freitag, 26.05.2017, 19:44 Uhr aktualisiert: 26.05.2017, 20:47 Uhr
Fehlerfrei nach dem ersten Umlauf und  im Stechen des S-Springens auf Rang zwei: Philipp Hartmann vom RV Handorf-Sudmühle auf Cornetti.
Fehlerfrei nach dem ersten Umlauf und  im Stechen des S-Springens auf Rang zwei: Philipp Hartmann vom RV Handorf-Sudmühle auf Cornetti. Foto: Johannes Oetz

Einen sehr kniffeligen Parcours hatten Fritz Ibershoff und Josef Cappenberg am Donnerstag für die Teilnehmer der schweren Springprüfung beim Turnier des RV Nienberge-Schonebeck aufgebaut. Nicht ganz einfach zu reitende Distanzen forderten von Reiter und Pferd höchste Konzentration. Am Ende hatte Kendra Claricia Brinkop die Nase vorn. Mit ihrer Stute Quinta Loona zeigte die Amazone von der TRSG Holstenhalle Neumünster sowohl im Normalumlauf als auch im Stechen nahezu perfekte Runden.

Nur fünf von 44 Teilnehmern schafften es, den Umlauf fehlerfrei zu beenden und sich für das Stechen zu qualifizieren. Viele erfahrene Reiter mussten sich geschlagen geben, vor allem eine Distanz von der Triplebarre zum überbauten Wassergraben erwies sich als häufige Fehlerquelle. Nach einem mächtigen Satz mussten die Pferde zurückkommen und sich schnell auf den nächsten Sprung konzentrieren. Unlösbar war die Aufgabe nicht. Brinkop gab aber im Anschluss zu: „Das war wirklich schwer.“

S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck

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  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
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  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
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  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
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  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz
  • S-Springen beim RV Nienberge-Schonebeck Foto: Johannes Oetz

Im Stechen ging Franz Hubertus Schulze Schleithoff (RV Havixbeck-Hohenholte) als erster Reiter an den Start. Seine Schimmelstute Chelsea flog förmlich über die Hindernisse. Bei 42,08 Sekunden stoppte die Uhr. Das sah schnell aus – war es dann aber wohl nicht. Denn schon der nächste Starter, Philipp Hartmann (RV Handorf-Sudmühle), unterbot mit Cornetti die Zeit um über zwei Sekunden. 39,59 war auf der Anzeigentafel zu lesen. Und der Reiter war sehr zufrieden: „Ich war sicher, das Ding gewonnen zu haben“, sagte Hartmann, dem auch schon Konkurrenten – etwas voreilig – gratulierten.

Doch dann kam die Siegerin, die nur 39,23 Sekunden unterwegs war. Dabei sah der Ritt nicht übermäßig temporeich aus. „Meine Stute kann super galoppieren“, sagte Brinkop. „Ich habe die zweite Hälfte genutzt, um Zeit gut zu machen. Zum letzten Sprung ließ sie das Pferd dann gehen. „Ein bisschen Glück gehört ebenfalls immer noch dazu, damit es gut geht.“ Der stolze Besitzer der Stute, Peter Thomas, analysierte den Ritt genau: „Die Wendung zu Sprung acht hat Kendra besser genommen als Philipp.

Diese Kurve war siegentscheidend.“ Seit Februar reitet Brinkop das Pferd, nun feierte sie den zweiten Sieg in der schweren Klasse. Platz drei ging an den für den RV St. Hubertus Wolbeck startenden Italiener Andre Sakakini und Bestinov.► In der Dressurprüfung Klasse S mit Stechen (Prix St. Georges) am Freitag triumphierte eine Lokalmatadorin. Sabrina Geßmann vom RFV Nienberge-Schonebeck siegte auf Lord Loriot mit 71,140 Prozentpunkten vor Marcus Hermes (ZRFV Appelhülsen) auf Diamantenbörse (70,746). Mit Senegal schnappte sich Geßmann auch den dritten Platz (69,781). Noch besser wurde es für die Lokalmatadorin am Abend im Intermediaire I. Mit Lord Loriot (70,877), Donovan (68,728) und Senegal (67,500) holte sie gleich alle drei Podestplätze in dieser S**-Prüfung.

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