Schwimmen: Deutsche Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften
SGS Münster nimmt Berlin in Beschlag

Münster -

Die Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften (DJM) der Schwimmer finden in dieser Woche in Berlin statt. Mit dabei ist eine Delegation der SGS Münster.

Sonntag, 28.05.2017, 16:13 Uhr aktualisiert: 28.05.2017, 21:05 Uhr
Berlin, wir kommen: In der Coburg die letzten Meter für Berlin machten (oben von links) Grete Steiner, Sophia Schocke, Richard Darcis, Alexander Eckervogt, Nicolai Rahm, die Trainer Jens Lohaus und Jens Okunneck sowie (unten von links) Tina Wetzel, Johanna Walaschewski, Falk Lömke, Valentin Schnermann und Robert Settle.
Berlin, wir kommen: In der Coburg die letzten Meter für Berlin machten (oben von links) Grete Steiner, Sophia Schocke, Richard Darcis, Alexander Eckervogt, Nicolai Rahm, die Trainer Jens Lohaus und Jens Okunneck sowie (unten von links) Tina Wetzel, Johanna Walaschewski, Falk Lömke, Valentin Schnermann und Robert Settle. Foto: Thomas Austermann

Angeführt von Freistil-Ass Alexander Eckervogt macht sich eine starke Fraktion der SGS Münster auf nach Berlin. Mit den Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften (DJM) startet der 17-jährige Abiturient seine Abschiedstour von der Startgemeinschaft und seinem Heimatclub TuS Hiltrup. Der D-/C-Kaderschwimmer schließt sich nach der laufenden Serie der SG Essen an, wird am Bundesstützpunkt seine Karriere fortsetzen und an der Uni Duisburg-Essen studieren.

Für „Ecki“ Eckervogt ist dieser Schritt angesichts seines Potenzials nur logisch. Als Titelverteidiger über 200 Meter und 400 Meter Freistil will er – trotz reduzierter Trainingsumfänge in der Lernphase – vorangehen und die SGS-Gruppe mitziehen. Susanne Rellensmann und ihre Trainerkollegen Jens Okunneck (Förderkader) sowie Jens Lohaus (Basiskader) teilen sich am Beckenrand ab Montag den Job, die Talente bis Freitag durch die Mammutveranstaltung in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark zu führen.

„Ecki ist gut drauf. Die ganze Gruppe hat sich alle Grundlagen angeeignet und viel getan“, sagt Jens Lohaus und schaut sich im Coburg-Freibad das große Getümmel auf der einen 50-Meter-Bahn an, die für die Sportler reserviert ist. Mehr Platz bietet Münster nun einmal nicht, weshalb ja die Trainingsausflüge nach Hagen oder Bochum zur Kompensation des nervigen Nachteils längst Alltag sind. Dass die SGS immer wieder ganz junge Athletinnen und Athleten zu begeistern und zu starker Form zu bringen vermag, ist vor dem Hintergrund eine große Leistung.

In Berlin belohnen will sich auch Grete Steiner (Jg. 98, TuS), die Studentin aus Hamm, die letztmals startberechtigt ist. Max Hewing (Jg. 2001, TSV Handorf) aus Hohenholte hat als Freistil- Sprinter Chancen. Für Bruststreckenspezialist Nicolai Rahm (Jg. 98, TuS), Richard Darcis (Jg. 2001, SV 91), Rückenspezialist, und Allrounderin Sophia Schocke (Jg. 2001, TuS) stehen in erster Linie die Erfahrungsmomente im Vordergrund – Wettbewerbe dieser Größe schulen am besten. Jens Okunneck weiß aus Erfahrung: „Es passiert immer wieder, dass jemand plötzlich im Finale steht, mit dem man gar nicht gerechnet hat.“ Titelkämpfe setzen auch Kräfte frei.

Während die TuS-Starterin Viviane Wilper (Jg. 2004) bereits auf Einzelstrecken unterwegs sein darf, stellen sich andere Förderkadermitglieder dem Schwimmmehrkampf. Hier wird grundsätzlich die Vielseitigkeit überprüft – 400 Meter Kraul und 200 Meter Lagen sowie 50 Meter nur per Beineinsatz sind Pflicht, dazu Starts in einem ausgewählten Stil. Johanna Walaschewski (Jg. 2005, SV 91) gibt ihr Debüt, Valentin Schnermann (Jg. 2004, SV 91) war 2016 schon dabei. Tina Wetzel (Jg. 2005, TuS) startet wie Robert Settle (Jg. 2004, TuS) auf den Bruststrecken. Und Basis-Kader-Athlet Falk Lömke (Jg 2005, TSV Handorf) feiert als Rückenschwimmer seine Premiere.

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