Fußball: Westfalenliga
Luca Steinfeldt startet mit 20 Toren für die Preußen-Reserve durch

Münster -

Luca Steinfeldt hat eine besondere Saison hinter sich. Der Angreifer des SC Preußen hat für die U 23 in der Westfalenliga 20 Treffer erzielt. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass er sich demnächst mal ein paar Etagen höher präsentieren darf.

Dienstag, 30.05.2017, 16:24 Uhr aktualisiert: 31.05.2017, 15:42 Uhr
Robust, zweikampfstark, torgefährlich: Luca Steinfeldt (l.) startete bei Preußens Zweiter durch.
Robust, zweikampfstark, torgefährlich: Luca Steinfeldt (l.) startete bei Preußens Zweiter durch. Foto: Peter Leßmann

Es sprachen einige Gründe dafür, dass Luca Steinfeldt in seiner ersten Saison für den SC Preußen Münster II einschlagen würde. Der 20-Jährige kannte das Umfeld aus seiner Zeit als U-17-Junior beim SCP, den er dann verließ und zu Borussia Dortmund wechselte. Dort sammelte er in der Jugend nicht nur Erfahrung, sondern bildete sich auch technisch und taktisch auf höchstem Niveau weiter. Und dazu hat Steinfeldt das, was ein guter Stürmer braucht: eine Menge Talent und nicht weniger Instinkt. Das Ergebnis: 20 Treffer in der Westfalenliga, in der er zu den besten drei Torschützen zählt.

Für seinen Trainer Sören Weinfurtner kam die überzeugende Saison nicht ganz überraschend. „Wir hatten es uns erhofft“, sagt der Coach über den Angreifer, der vom MSV Duisburg aus der U 23 zurück an die Hammer Straße kam. „Luca ist körperlich robust, kann mit seiner guten Technik den Ball gut behaupten und hält auch Härte aus. Und er hat Zug zum Tor“, lobt Weinfurtner seinen „lernwilligen und reflektierten“ Schützling, dem er durchaus den Sprung in den Drittliga-Kader zutraut. „Das ist nicht ausgeschlossen, dass er sich oben mal beweisen und dann dort lernen kann. Die Leistungen geben es her.“

Der so Gelobte, den sein Coach als „angenehm zurückhaltenden Typ“ beschreibt, weiß, dass er weiter an sich arbeiten muss, um die nächste Stufe seiner Karriere zu zünden. Die Entscheidungsfindung vor dem Tor, der Abschluss, das Laufverhalten. „Hier hat er Entwicklungspotenzial. Das weiß er, daran arbeitet er“, so Weinfurtner. Es scheint, als könne der SCP auch in der kommenden Saison viel Freude an Steinfeldt haben.

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