Fußball: Kreisliga A
Wolbeck oder Albachten – wer macht den Aufstieg klar?

Münster -

Jetzt geht es in die Vollen. Der VfL Wolbeck oder Concordia Albachten – nur eine Mannschaft kann sich vorzeitig den Bezirksliga-Aufstieg sichern, die andere muss weiter bangen. Der Showdown der Kreisliga-Meister steigt am Mittwoch in Albersloh.

Dienstag, 30.05.2017, 16:24 Uhr aktualisiert: 02.06.2017, 16:19 Uhr
Concordia Albachten bejubelte schon die Meisterschaft – folgt auch der Aufstieg?
Concordia Albachten bejubelte schon die Meisterschaft – folgt auch der Aufstieg? Foto: Heimspiel/Alex Piccin

Aufstieg, jetzt! Für den VfL Wolbeck und Concordia Albachten hätte die Saison in der Kreisliga A kaum besser laufen können. Beide Mannschaften sicherten sich den ersten Platz in ihren jeweiligen Staffeln und stehen vor dem Sprung in die Bezirksliga. Gäbe es da nicht ein entscheidendes Problem: Die zwei Teams aus Münster müssen im direkten Duell am Mittwoch (18.30 Uhr) in Albersloh gegeneinander antreten. Der Sieger rutscht eine Klasse hoch, der Verlierer muss zwei weitere Relegationsspiele austragen. Welche Mannschaft hat also die besseren Karten?

Concordia Albachten hat die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. 69 Punkte und 22 Siege verbuchte das Team von Coach Jens Truckenbrod. „Es ist schlicht eine coole Sache, dass wir überhaupt Meister geworden sind“, konstatiert der Trainer vor dem Kracher gegen Wolbeck. Albachten schwimmt im Augenblick auf einer Euphorie-Welle und rechnet sich für das Aufstiegsspiel Chancen aus. Vor allem die Defensive spricht für Concordia. Gerade einmal 18 Gegentore musste sie schlucken. Zudem ist die Mannschaft im Jahr 2017 immer noch ungeschlagen und müsste vor Selbstvertrauen strotzen. Das direkte Aufeinandertreffen mit dem VfL schätzt Truckenbrod als „50:50-Spiel“ ein. Generell habe Wolbeck „sicherlich die besseren Möglichkeiten. Das Team ist gespickt mit erfahrenen und jungen Spielern, die alle eine überragende Saison gespielt haben“, lobt Truckenbrod den Gegner.

Keine Chance für Nullacht

Der SC Münster 08 muss den Traum von einer Aufstiegsrelegation der Landesliga-Vize endgültig begraben. Zwar wird der SC Paderborn seine U 21 aus der Oberliga wohl zurückziehen – allerdings erst dann, wenn endgültig feststeht, dass die erste Mannschaft nicht drittklassig bleibt und damit nach dem Stichtag. Noch hoffen die Ostwestfalen auf die Lizenzverweigerung des Chemnitzer FC. Dann würden sie als Tabellen-18. den Klassenerhalt noch schaffen. In diesem Fall stünde die SCP-Reserve aber als erster Oberliga-Absteiger der kommenden Spielzeit fest. Die SpVg Beckum, die als Meister der Nullacht-Staffel in die Westfalenliga aufgestiegen war, will ihr Spielrecht auch nach dem plötzlichen Tod des Hauptsponsors dort wahrnehmen.

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Der sehnte sich lange nach alter Stärke. Nach zwei Jahren Landesliga folgte ab 2011 der Absturz bis hinunter in die Kreisliga B im Jahr 2014. Nun scheint sich der Verein wieder gefangen zu haben und steht vor dem zweiten Aufstieg in drei Jahren. „Beide haben sich in einer starken A-Liga durchgesetzt, darum haben es sowohl Albachten, als auch Wolbeck verdient aufzusteigen. Beide haben beeindruckende Serien gespielt“, fasst VfL-Trainer Alois Fetsch die bisherigen Leistungen zusammen. Nach zwischenzeitlich neun Siegen in Folge entschieden die Wolbecker auch ein erstes kleines Endspiel gegen GW Gelmer für sich, als sie vor eineinhalb Wochen den direkten Verfolger mit einem 1:1 auswärts auf Abstand hielten und sich somit vorzeitig Platz eins und den Titel sicherten.

Wer sich in Albersloh durchsetzt, scheint völlig offen. Beide Teams gönnen sich jedenfalls gegenseitig den Aufstieg. „Wenn man es nach so einer starken Saison nicht schafft, ist es extrem bitter. Gewinnen wir, werden wir Albachten auf jeden Fall bei der zweiten Chance unterstützen“, betont Fetsch. Auf den Verlierer warten in der Relegation (Hin- und Rückspiel) der TuS Wüllen oder Adler Buldern aus dem Kreis Ahaus/Coesfeld.

Unsere Freunde vom Heimspiel bieten einen Liveticker vom Aufstiegsspiel an.

Weitere Entscheidungen

Nicht nur in der Kreisliga A stehen in dieser Woche die Entscheidungsspiele an. Teilweise vorsorglich werden auch Relegationsrunden in der B- und C-Liga sowie in der A-Liga der Frauen gespielt. Wir geben hier einen Überblick, wer gegen wen antreten muss, wer von wem abhängig ist und wie viele Mannschaften am Ende wirklich jubeln dürfen.

 

Kreisliga B

Aufstiegsrunde zur A-Liga

►  1. Juni, 19.30 Uhr:

BG Gimbte – TSV Handorf

► 5. Juni, 15 Uhr:

TSV Handorf – GW Amelsbüren

►  8. Juni, 19.30 Uhr:

GW Amelsbüren – BG Gimbte

► Nur wenn beide Meister der A-Ligen in die Bezirksliga aufsteigen, rückt der Sieger dieser Dreierrunde in das Kreis-Oberhaus auf.

Kreisliga C

Aufstiegsrunde zur B-Liga

► 1. Juni, 19.30 Uhr

SV Bösensell II – 1. FC Gievenbeck IV; BSV Ostbevern II – Centro Espanol Hiltrup

►  5. Juni, 15 Uhr

1. FC Gievenbeck – BSV Ostbevern II; Centro Espanol Hiltrup – SV Bösensell

►  8. Juni, 19.30 Uhr

In Gievenbeck: SV Bösensell II – BSV Ostbevern II; in Ostbevern: 1. FC Gievenbeck – Centro Espanol Hiltrup

► Die ersten beiden dieser Aufstiegsrunde steigen in die Kreisliga B auf. Wenn beide Meister der Kreisliga A in die Bezirksliga aufrücken, steigen aus dieser Runde sogar die ersten drei Mannschaften in die Kreisliga B auf.

 

Kreisliga A Frauen

Aufstieg in die Bezirksliga

► 5. Juni, 15 Uhr

In Alverskirchen: Westfalia Kinderhaus – BW Aasee

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