Reiten: Deutsche Meisterschaft
Langehanenberg überzeugt in Balve

Münster -

Das hat gepasst: Bei den Deutschen Meisterschaften in Balve empfahl sich Helen Langehanenberg mit sehr guten Leistungen. Die Dressurreiterin vom RV St. Georg belegte mit Damsey im Special Rang fünf und in der Kür Platz vier.

Sonntag, 11.06.2017, 20:12 Uhr aktualisiert: 11.06.2017, 20:54 Uhr
Konzentriert unterwegs: Helen Langehanenberg und Damsey beim Grand Prix Special am Samstag.
Konzentriert unterwegs: Helen Langehanenberg und Damsey beim Grand Prix Special am Samstag. Foto: dpa

Isabell Werth, die sechsfache Olympiasiegerin, hat bei den Deutschen Meisterschaften der Reiter in Balve die Dressur-Konkurrenz nicht ganz unerwartet beherrscht. Aber auch Helen Langehanenberg, die Mannschafts-Zweite und Einzel-Vierte der Spiele in London 2012, hinterließ im Sauerland einen fabelhaften Eindruck. Im Grand Prix Special führte sie ihren Damsey am Samstag mit 76,549 Prozent auf den fünften Platz. Am Sonntag legte das Paar sogar noch einmal zu. 81,450 Prozent bedeuteten in der Kür den starken vierten Rang.

Bundestrainerin Monica Theodorescu war voll des Lobes über die Münsteranerin vom RV St. Georg und deren derzeit bestes Pferd im Stall. „Sie haben einen Riesensprung gemacht“, sagte die „Chefin“ anerkennend und ließ Worten denn auch Taten folgen. Für den Nationenpreis in Aachen dürfen sich Langehanenberg und Damsey als Ersatzteam bereithalten. Zudem berief Theodorescu die 35-Jährige mit ihren beiden Pferden Damsey und Suppenkasper (Siebter im Special/75,118 Prozent) auch noch in den A-Kader.

In der Qualifikation zum Nürnberger Burgpokal löste Langehanenberg das Ticket für das Finale. Nach zwei zweiten Plätzen auf den Stationen der Dressurserie für sieben- bis neunjährige Pferde in Hagen a.T.W. und in Mannheim sowie Platz zwei in der Einlaufprüfung gewann sie mit Brisbane die Quali in Balve mit 74,293 Prozent.

Weniger erfolgreich schnitt Anabel Balkenhol (ebenfalls St. Georg Münster) bei der DM in Balve ab. In der Kür erreichte sie mit Heuberger immerhin noch den siebten Platz. Im Special war sie tags zuvor mit Heuberger nicht über Rang zehn hinausgekommen (73,431 Prozent). Mit Dablino hatte sie zudem den 13. Platz belegt (71,804 Prozent).

In der Titel-Entscheidung der Springreiterinnen war Leonie Jonigkeit (RV St. Hubertus Wolbeck) mit Candino und 16,5 Strafpunkten beste Münsteranerin. Bei den Springreitern kam Lars Nieberg (ebenfalls Hubertus Wolbeck) mit Foster nach insgesamt drei Abwürfen auf Rang 14.

Im U-25-Springpokal sicherten sich Marie Schulze Topphoff (RFV Roxel) mit Safira und Gerrit Nieberg (Wolbeck) mit Quibelle de la coeur die Plätze sieben und acht. Kim Rademacher (RV Handorf-Sudmühle) und Cato Minor beendeten den Junioren-Förderpreis am Sonntag auf dem fünften Rang.

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