Triathlon: 2. Bundesliga
Rosige Aussichten für Triathleten in der Rosenstadt

Münster -

Morgenstund hat Gold im Mund – heißt es. Was dran ist an dieser alten Volksweisheit testen am Sonntagmorgen um 8.45 Uhr die Zweitliga-Triathleten von Tri Finish Münster und W+F Münster in Eutin

Freitag, 16.06.2017, 16:08 Uhr
Die Jungs von W+F Münster gehen beim Rosenstadt-Triathlon in Eutin als Tabellenführer an den Start.
Die Jungs von W+F Münster gehen beim Rosenstadt-Triathlon in Eutin als Tabellenführer an den Start. Foto: W+F Münster

Am frühen Sonntagmorgen um 8.45 Uhr beginnt alles wieder bei null für die Triathleten der 2. Bundesliga – zumindest läuft dann die Zeit beim Eutiner Rosenstadt-Triathlon von vorn. Die Ausgangslage der beiden münsterischen Teams allerdings ist durchaus positiv vorbelastet: Die zweite Mannschaft von Weicon Tri Finish Münster geht nach Platz vier aus dem Teamsprint bei der Saisoneröffnung vor drei Wochen durchaus ambitioniert in die Saisonfortsetzung, das Team von gebioMized W+F Münster führt als Auftaktsieger sogar das Tableau an.

Das erhöht Druck und Motivation gleichermaßen, wie W+F-Teamsprecher Patrick Hoffmann bestätigt: „Na ja, verstecken können wir uns nach diesem Auftakt jedenfalls nicht mehr.“ Hoffmann traut seinem Team auch im hohen Norden viel zu, weist die Favoritenstellung jedoch weit von sich und seinen Aktiven. „Das ist jetzt eine ganz andere Hausnummer als der Teamsprint. Und man sieht schon an den Meldelisten, dass die anderen Vereine auch sehr gut aufgestellt sind.“ Die zu dieser Grobdiagnose passende Zielvorgabe wäre dann „ein Platz in den Top fünf. Das haben die Jungs drauf. Es kann aber auch mal alles ganz anders laufen und man kommt als 13. raus“. Damit allerdings rechnet Hoffmann nicht, auch weil Robin Willemsen, Eric Bennemann, Jan-Roelf Heerssema, Ynze Keulstra und Kai Hesterwerth bestens vorbereitet an die Küste reisen. „Eine gute Platzierung ist machbar. Aber erst nach diesem Rennen oder sogar nach dem dritten Wettbewerb in Verl (16. Juli) können wir dann sagen, ob es sich lohnt, nach oben zu schielen.“

Für den Lokalrivalen von Tri Finish gehen Sebastian Czerny, Marcel Klute, Daniel Mehring, Kolja Milobinski und Yannic Stollenwerk aus dem Erstliga-Kader ins Rennen – eine Besetzung, die auf der Strecke ebenfalls mehr Teams hinter als vor sich haben dürfte und nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und dem abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf einen Top-fünf-Platz ins Visier nimmt. „Als Zweitvertretung gehen wir eigentlich ohne konkrete Zielvorgaben ins Rennen, aber wir wollen immer das Maximale herausholen“, lässt Teamsprecher Tim Habel seine Jungs frei schwimmen, fahren und laufen. „Nur absteigen dürfen wir nicht.“ Mithin geht es darum, möglichst schnell die nötige Planungssicherheit für die kommende Saison und die anderen Tri-Finish-Teams in NRW- und Oberliga zu schaffen.

Das Frauen-Team von Tri Finish hat den Saisonauftakt auf Platz zehn und damit durchaus ausbaufähig gestartet – theoretisch ist jetzt ein einstelliger Platz angesagt, praktisch hat die Truppe in hoher Geschwindigkeit das Verletzungspech auf den Fersen. Marie Stockey mus mit einer Fußverletzung die Saison abhaken, Imke Sumbeck ist mit einem Ermüdungsbruch im Fuß ebenfalls raus. So muss Sophia Salzwedel einspringen. Sie will die Lücke zu den bestens aufgelegten Anna Hassenjürgen, Lisa Ellmers und Dorothea Jorgensen im Ziel nicht zu groß werden lassen.

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