Triathlon: 2. Liga
Tri Finisher gönnen sich ein Sonnenbad

Münster -

Das kann sich doch sehen lassen: Beim Wettkampf in Eutin knüpften die Tri Finisher mit Platz fünf an ihren vierten Rang zum Auftakt in Gütersloh nahtlos an. Die Frauen wurden Neunte und sind erstmals einstellig in dieser Saison. Die Herren von W+F Münster wurden zwar nur Zwölfte, hatte aber mit Robin Willemsen den besten Münsteraner überhaupt dabei – er wurde Dritter.

Sonntag, 18.06.2017, 17:31 Uhr aktualisiert: 18.06.2017, 19:08 Uhr
Zum Auftakt in Gütersloh Vierte, in Eutin als Fünfte im Ziel: Yannic Stollenwerk, Kolja Milobinski, Sebastian Czerny, Daniel Mehring und Marcel Klute (von links).
Zum Auftakt in Gütersloh Vierte, in Eutin als Fünfte im Ziel: Yannic Stollenwerk, Kolja Milobinski, Sebastian Czerny, Daniel Mehring und Marcel Klute (von links). Foto: Tri Finish Münster

Eutin und Scharbeutz trennen gerade mal läppische 19 Kilometer. Ein Katzensprung. „Wir sind einfach die Abfahrt runter“, sagt Daniel Mehring. „Wir“, das sind die harten Jungs und Mädels von Weicon Tri Finish Münster, die am Sonntagmorgen bei noch hinnehmbaren Temperaturen die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) in der Rosenstadt im Rahmen des Zweitliga-Wettkampfes absolvierten und sich nach getaner Arbeit ein paar Entspannungsstündchen in der Sonne am Strand gönnten. Nach Platz fünf für die Männer und Rang neun für die Frauen mit einem durchaus guten Gefühl. Das hatten übrigens auch die echten Kerle von Gebiomized W+F Münster, die nach dem sensationellen Sieg zum Auftakt in Gütersloh nun in Schleswig-Holstein nur Platz zwölf belegten, aber trotzdem mit sich und der Welt im Reinen waren. Die Belohnung erfolgte nicht in Form des durchaus angebrachten Sonnenbades. Nein. W+F genehmigte sich auf dem Heimweg an einer Raststätte erstmal ein paar saftige Burger, wie Teamsprecher Patrick Hoffmann verriet.

20,1 Grad – der Eutiner See, im Schatten gelegen, war nicht gerade wohlig temperiert – aber laut Veranstalter zu warm, um im Neoprenanzug zu starten. „Die haben am Rand gemessen, ich fand es extrem kalt“, so Sophia Salzwedel, Teammanagerin bei den Tri-Finish-Mädels, die wegen des personellen Engpasses einspringen musste. Und sich durchs kühle Nass quälte. „Ich bin ohne Schwimmen durch den Winter gekommen“, nahm sie es mit Humor, als sie als eine der Letzten aus dem See krabbelte. Am Ende langte es für sie zu Rang 33. Beste Tri-Finisherin war Dorthea Jorgensen. Die Dänin feierte ihre Premiere im Dress aus Münster und wurde immerhin Zwölfte. Lisa Ellmers komplettierte das Ergebnis auf Rang 25.

Deutlich besser lief es bei den Männern. „Wir waren Vierter, sind aber noch wegen eines Chipfehlers auf Platz fünf abgerutscht“, sagt Daniel Mehring. Der Mann mit der Profilizenz wurde 14. und war damit zweitbester Münsteraner (59,46 Minuten). Das Top-Ergebnis lieferte die Erstliga-Leihgabe Yannic Stollenwerk als Vierter (59,08). Sebastian Czerny (1:00,16 Stunden) als 26. und Kolja Milobinski (1:04,45) als 74. trugen mit ihren Zeiten zum guten Gesamtergebnis bei.

Bei W+F Münster ragte Robin Willemsen heraus. 59,02 Minuten bescherten ihm als Dritter einen Podestplatz. „Überragend“, lobte Hoffmann. Damit war Münster zumindest Teil des Treppchens. Jan-Roelf Heerssema (1:00,32 Stunden) auf Platz 34, Eric Bennemann (1:01,35) als 59. und Ynze Keulstra (1:02,12) als 60. unmittelbar dahinter lieferten die weiteren Ergebnisse für die Teamwertung. „Wir sind nicht unzufrieden“, hielt Hoffmann nach dem Wettkampf fest. „Aber wir haben irgendwie den Zug verpasst.“ Zumindest den Anschlusszug. Am 16. Juli geht es in Verl mit dem dritten Wettkampf weiter.

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