Beachvolleyball
Poniewaz-Erfolg in Dresden, Behrens erst im Finale von Monaco gestoppt

Münster -

Kim Behrens im Finale von Monaco, die Poniewaz-Zwillinge gewinnen in Dresden. Das Beachvolleyball-Wochenende kann sich aus münsterischer Sicht durchaus sehen lassen. Zumal da ja auch noch ein fünfter Platz von Anna Hoja und Stefanie Hüttermann in Sachsen in der Statistik steht.

Sonntag, 18.06.2017, 18:07 Uhr aktualisiert: 18.06.2017, 18:11 Uhr
Champagnerdusche für die Sieger: David (l.) und Bennet Poniewaz feiern den Erfolg in Dresden.
Champagnerdusche für die Sieger: David (l.) und Bennet Poniewaz feiern den Erfolg in Dresden. Foto: Malte Christians/Hoch Zwei

46 Minuten lang hat sich Kim Behrens mit Anni Schumacher gewehrt und eine gute Dreiviertelstunde um den Sieg beim Ein-Stern-Turnier der Weltserie gekämpft. Am Ende vergebens, die Beachvolleyballerin des USC Münster verlor mit ihrer Dresdner Partnerin das Finale 16:21, 21:15, 13:15 gegen die Brasilianerinnen Carolina Horta und Juliana Felisberta, die 2012 Olympia-Bronze holten und 2015 WM-Dritte waren.

Im Fürstentum hatte das deutsche Team in den ersten Runden souverän gespielt. Gegen Yael Yellin/Sofia Starikov (Israel) hielt es das Resultat in beiden Sätzen einstellig (je 21:9), auch das 21:10, 21:14 gegen Akiko Haegawa/Azusa Futami (Japan) fiel in die Kategorie Spaziergang. Enger ging es im Halbfinale zu, doch beim 21:13, 21:23, 15:5 gegen die Griechinnen Panagiota Karagkouni/Konstantina Tsopoulou hießen erneut Behrens/Schumacher die Sieger – ein letztes Mal in Monaco.

Drei-Satz-Erfolg im Endspiel

Mit einem Sieg im letzten Turnierspiel beendeten David und Bennet Poniewaz die dritte Etappe der Smart-Beach-Tour. In Dresden gewann das USC-Duo im Finale mit 22:20, 15:21, 15:11 gegen Tim Holler/Clemens Wickler (TuSa 06 Düsseldorf). „Das war ein harter Kampf“, sagte Bennet Poniewaz nach dem ersten gemeinsamen Sieg in der nationalen Serie – und dem ersten für David auf der Tour überhaupt. Mächtig ins Zeug mussten sich die Zwillinge auch im Halbfinale gegen die top-gesetzten Philipp Bergmann/Yannick Harms (TC Hameln), konnten sie sich aber auch beim 25:23, 18:21, 15:12 auf ihren Aufschlag verlassen. „Wir hatten zwei sehr gute Trainingswochen und haben die Arbeit dieses Mal umgesetzt im Spiel“, so Bennet Poniewaz.

Dagegen hatte sich die Vorahnung von Paul Becker bestätigt. An der Seite von Marcus Popp (Gonsenheim), der Beckers Stammpartner Jonas Schröder vertrat, war der USC-Beacher ohne große Ambitionen in den Dresdner Sand gegangen – und nach zwei Niederlagen mit Platz 13 aus eben diesem.

Besser lief es für Anna Hoja und Stefanie Hüttermann. Das für BW Aasee startende Duo verpatzte zwar den Auftakt gegen Sarah Schneider (TSV Frankenberg)/Sandra Ferger (Allbau Essen), hatte dann aber nach drei Siegen in der Verliererrunde noch die Chance auf das Halbfinale. Doch Anna Behlen (SV Lohhof)/Elena Kiesling (TG Bad Soden) machten diese Möglichkeit beim 21:19, 18:21, 15:11 zunichte.

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