Basketball: 1. Regionalliga
Kappenstein schwärmt von den neuen WWU Baskets

Münster -

Noch sind es ein paar Wochen bis zum Start der Regionalliga-Saison. Doch die ersten Eindrücke, die die WWU Baskets Münster ihrem Trainer Philipp Kappenstein vermitteln, machen den optimistischer denn je. Auch die Testspiele ließen sich gut an.

Donnerstag, 24.08.2017, 16:11 Uhr aktualisiert: 25.08.2017, 15:09 Uhr
Mehr als zufrieden ist Coach Philipp Kappenstein mit den ersten beiden Vorbereitungswochen.
Mehr als zufrieden ist Coach Philipp Kappenstein mit den ersten beiden Vorbereitungswochen. Foto: Jürgen Peperhowe

Es ist eine ­klischeebehaftete, aber dennoch viel zitierte Zeile: „Es war Liebe auf den ersten Blick“ heißt es in unzähligen Romanen und Liedtexten. Ganz so schlimm ist es bei Philipp Kappenstein nicht, wenn man mit dem Coach der WWU Baskets Münster über seine neu formierte Mannschaft spricht. Ein wenig ins Schwärmen kommt er dann aber doch, die ersten beiden Trainingswochen begeisterten ihn auf Anhieb. „Die gewonnenen Eindrücke sind absolut positiv. Die Chemie im Team stimmt, die Zusammensetzung passt. Das ist schon beeindruckend, wie die Jungs auftreten“, erklärt Kappenstein.

Seinen Kader, der nach den Abgängen von Anselm Hartmann, Gerrell Martin oder Marley Jean-Louis auf wichtigen Schaltpositionen umgebaut wurde, ist komplett und zieht in der anstrengenden Vorbereitungsphase voll mit. Die Neu­zugänge um den US-Boy Brandon McGill, Rückkehrer Stefan Wess, Max Massing oder Alex Goolsby fügen sich problem- und nahtlos ein, die intensive Kennenlernphase mit vielen Ein­heiten in der Halle bringt ein Bild zum Vorschein, das zu Optimismus anregt. „Was den Fitnessbereich angeht, haben die Jungs alle eine sehr gute Basis mitgebracht. Da sind wir auf einem guten Weg. Und auch spielerisch sind schon positive Ansätze zu erkennen. Es macht richtig Spaß“, sagt Kappenstein.

Diese Erkenntnis zieht er aus den ersten Testspielen, die der Basketball-Regionalligist absolviert hat. Schon das 98:60 (45:31) bei Rasta Vechta II, dem Dritten der letztjährigen Regionalliga Nord, war besonders nach dem Seitenwechsel sehr anschaulich, alle 13 eingesetzten Spieler machten Werbung für sich. Der Profi-erfahrene McGill führte gleich einmal die Mannschaft an, Wess schlüpfte mit 22 Punkten in die Rolle des Top- ­Scorers und nahm die angedachte Position als Führungsspieler direkt an. „Stefan hat sich sehr gut ent­wickelt und soll nun den nächsten Schritt machen. Und Brandon ist charakterlich bombig, man merkt ihm seine Routine an“, sagte der 38-jährige Coach, dessen Jungs am Mittwoch nach­legten – im Test gegen den allerdings personell knapp besetzten Zweitregionalligisten SVD 49 Dortmund siegte Münster mit 108:61 (58:37). „Das war besser als in Vechta“, sagte Kappenstein.

Das Wochenende gibt der Coach seinen Schützlingen frei, durchatmen sollen sie nach den ersten und vor den folgenden Mühen der Vorbereitung. Verdient haben sie es sich allemal, schließlich haben sie Kappenstein schon zur ersten kleinen Schwärmerei geführt.

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