Fußball: Westfalenliga
Remis gegen Fichte ist für Gievenbeck das Maximum

Münster -

Ein Punkt zu Hause gegen einen Aufsteiger klingt erst mal nach einer dürftigen Ausbeute. Und richtig voran bringt den 1. FC Gievenbeck das 1:1 gegen den VfB Fichte Bielefeld auch nicht. Doch die Gäste waren in Münster sogar das deutlich aktivere Team.

Sonntag, 27.08.2017, 18:40 Uhr aktualisiert: 28.08.2017, 12:40 Uhr
Gievenbecks Nils Heubrock (M.) setzt sich gegen die Bielefelder Marvin Paul (l.) und Egor Pyntja durch.
Gievenbecks Nils Heubrock (M.) setzt sich gegen die Bielefelder Marvin Paul (l.) und Egor Pyntja durch. Foto: fotoideen.com

Häufig ärgert sich eine Mannschaft, wenn sie vor heimischem Publikum mehr Ballbesitz hat und am Ende nur ein Unentschieden holt. Im Fußball kommt es aber bekanntlich darauf an, was ein Team mit der Kugel anstellt, wenn sie durch die eigenen Reihen zirkuliert. Auch der 1. FC Gievenbeck bestimmte die Partie gegen Aufsteiger VfB Fichte Bielefeld, konnte sich aber über das 1:1 (1:1) nach 90 Minuten nicht beschweren. Zu viele klare Möglichkeiten besaß ein frech und erfrischend spielender Gast, sodass auch Benjamin Heeke mit dem Punkt zufrieden war. „Wir müssen uns im Zweikampfverhalten verbessern. In der Vorbereitung wurde fast nur über Offensivfußball gesprochen. Wir dürfen die Basics nicht vernachlässigen“, mahnte der FCG-Trainer.

Sein Team machte von der ersten Minuten an einen unkonzentrierten und mitunter fahrigen Eindruck. So verlor Maximilian Franke im Aufbau leichtfertig den Ball, den Jannik Welkener aber nicht im Tor unterbrachte, weil Keeper Nico Eschhaus klasse reagierte (5.). Bis zum verdienten Gegentor dauerte es aber nicht lange: Jan Menne schlug eine Flanke von rechts, die Volkan Ünal verwertete (8.). Vom frühen Rückstand musste sich Gievenbeck erst mal erholen. Selbst eklatante Fehler des Gegners wurden nicht konsequent bestraft: So schlug Fichte-Torhüter Michael Arnolds über den Ball, doch Nils Heubrock brachte anschließend nur einen harmlosen Schuss aufs Tor (12.). Der Ausgleich kam daher überraschend. Janes Niehoff zog plötzlich von der linken Strafraumkante ab und traf in die lange Ecke (29.).

Dominant und überzeugend agierte der FCG nach dem 1:1 aber nicht. Bereits Ende des ersten Durchgangs vergab Egor Pyntja eine Bielefelder Großchance kläglich (44.). Die Abschlussschwäche der Gäste setzte sich in der zweiten Hälfte nahtlos fort. Weder Welkener (65.) noch der eingewechselte Alpay Arslan (68.) konnten Eschhaus überwinden. In der Schlussphase scheiterte Ünal noch an der Querlatte (85.). Die Hausherren verbuchten in einer enttäuschenden zweiten Hälfte lediglich noch eine Möglichkeit durch Christian Keil, dessen Freistoß knapp über das Gehäuse ging (87.). FCG: Eschhaus – Krasenbrink, Rieger, Franke, Natrup – Niehoff (65. Wulfert) – Lauretta, Niemann, Geisler – Stegt (74. Keil), Heubrock

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