Fußball: Bezirksliga
Wolbeck kassiert gegen Ibbenbüren nach der Wende den Rückschlag

Münster -

Der VfL Wolbeck wartet weiter auf den ersten Dreier nach dem Aufstieg. Gegen Arminia Ibbenbüren durchfuhr der Bezirksliga-Aufsteiger am Sonntag die Achterbahn der Gefühle. Die umkämpfte Partie endete 3:3.

Sonntag, 27.08.2017, 18:54 Uhr aktualisiert: 31.08.2017, 14:00 Uhr
Ein Punkt für beide: Der Wolbecker Niklas Thewes (l.) und der Ibbenbürener Gerrit Mahmutovic (r.) trennten sich mit ihren Teams 3:3.
Ein Punkt für beide: Der Wolbecker Niklas Thewes (l.) und der Ibbenbürener Gerrit Mahmutovic (r.) trennten sich mit ihren Teams 3:3. Foto: fotoideen.com

Der VfL Wolbeck hat auch im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg in der Bezirksliga verpasst. Die Münsteraner trennten sich in einem hitzigen Duell von Aufsteiger Arminia Ibbenbüren mit 3:3 (0:2).

Die Anfangsminuten gehörten den Gastgebern, ehe Ibbenbüren binnen acht Minuten die Wolbecker mit zwei Treffern kalt erwischte. Nach zweifachem Scheitern von Vadim Schmidt an Wolbecks Keeper Bernd Lütke Wiesmann nutzte Steffen Fabian das Durcheinander und schob ein zum 1:0 (17.). Wolbeck versuchte den frühen Rückstand abzuschütteln und verpasste den Ausgleich nur knapp: Marvin Deckert zirkelte einen Freistoß über das Tor (20.). Vier Minuten später war es dann abermals Fabian, der nach einer gelungenen Kombination der Gäste die Kugel unhaltbar ins rechte untere Toreck bugsierte (24.). „Die ersten 20 Minuten haben wir total verpennt“, sagte VfL-Coach Alois Fetsch nach der Partie. Er reagierte auf das Zwischenergebnis und verstärkte mit Daniel Bothen das zentrale Mittelfeld (28.). Dieser verpasste haarscharf den Anschlusstreffer, als er das Spielgerät Zentimeter am rechten Torpfosten vorbeischoss (33.). Niklas Thewes scheiterte kurz vor der Pause noch frei stehend an Lütke Wiesmann (41.).

Die zweite Halbzeit war kaum angepfiffen, da profitierte Daniel Seidel von einer Ungenauigkeit in Ibbenbürens Abwehr und vollstreckte zum 1:2 (46.). Das Spiel nahm jetzt richtig Fahrt auf und wurde immer hitziger. Die Wolbecker belohnten sich in der 61. Minute mit dem Ausgleich durch Marco Bensmann und hatten jetzt die Zügel in der Hand, kassierten jedoch den nächsten Nackenschlag, als Fabian Stelzig, der einige Minuten zuvor wegen Meckerns eine Verwarnung erhalten hatte, aufgrund eines Fouls mit Gelb-Rot vom Platz musste (65.). Ein Schock, den sich der Gastgeber nicht anmerken ließ. Seidel pfefferte das Leder an den Pfosten (69.), ehe der eingewechselte Sven Möllmann nach einer Ecke zur verdienten Wende einköpfte (79.). Doch nur zwei Minuten später, nachdem ein offensichtliches Foulspiel an Niklas Thewes nicht gepfiffen worden war, korrigierte Christian Winde zum 3:3 (81.). „Die Rote Karte darf so niemals passieren, wir haben uns um den verdienten Lohn gebracht“, sagte Fetsch enttäuscht.

VfL: Lütke Wiesmann – Stelzig, Bensmann, Schroer (28. D. Bothen), Deckert – Quabeck (70. Acheampong), Tegtmeier – Rehberg (60. Möllmann), Thewes, Frerichs – Seidel.

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