Fußball: Westfalenliga
Roxels Schwächen beim 0:5 in Stadtlohn aufgedeckt

Münster -

Im dritten Spiel gab es für den BSV Roxel die zweite Niederlage. Die fiel mit 0:5 beim SuS Stadtlohn auch noch richtig derbe aus. Dabei hielt sich die Mannschaft phasenweise nicht an den vorgegebenen Plan und wurde dafür prompt bestraft.

Sonntag, 27.08.2017, 19:09 Uhr aktualisiert: 28.08.2017, 12:40 Uhr
Sebastian Hänsel 
Sebastian Hänsel  Foto: fotoideen.com

Schon wenige Minuten nach der 0:5 (0:1)-Lehrstunde beim SuS Stadtlohn war Sebastian Hänsel mit der Aufarbeitung beschäftigt. „Wir nehmen einige Sachen aus der Partie mit. Vor allen Dingen, dass wir bestraft werden, sobald wir von unserer Linie abweichen“, analysierte der Trainer des BSV Roxel nach der zweiten Saisonniederlage, nach der sein Team noch auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert. „So wie wir die Zweikämpfe nach dem Seitenwechsel geführt haben, war das zu wenig. Da darf man sich nicht aufgeben und hängen lassen.“

Davon war der BSV noch vor der Pause ein Stück weit entfernt. Im ersten Durchgang verzeichneten die Gäste durchaus Möglichkeiten. Doch es reichte weder zur Führung noch später zum Ausgleich. Denn zwischenzeitlich gelang Michael Roßmöller (24.) per Strafstoß die Führung für den Oberliga-Absteiger. „Das war schon eine ordentliche Halbzeit“, befand Hänsel.

Nach dem Wechsel entwickelte sich die Partie dann allerdings zu einem „gebrauchten Tag“. Damit zielte der BSV-Coach auf die Gegentore zwei bis fünf von Cihan Bolat (54.), Stephan Hartmann (6.), Luca Ehler (68.) sowie Mario Worms (84.) ab. Aber auch auf eine frühzeitige Dezimierung. Denn während Aljoscha Groß schon früh (16.) mit einer Knöchelverletzung ausschied, erwischte es Dickens Toka in Minute 70. Nach einem Zweikampf zog sich der Außenverteidiger an der Bande eine Risswunde an der Hand zu, die anschließend im Krankenhaus genäht werden musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte der BSV schon drei Mal gewechselt. BSV: Neuhaus – Groß (16. Willich), L. Saerbeck, S. Saerbeck, Toka – Gockel, Kintrup, Andrick – Brand (46. Leifeld), Hatam (58. Berk), Veauthier

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