Speckbrett: Stadtmeisterschaften
Nachfolger von Dominator Thiemann gesucht

Münster -

Am Wochenende fällt der Startschuss für die 49. Stadtmeisterschaften im Speckbrett. Ein Jahr vor der Jubiläumsauflage fehlt mit Michael Thiemann allerdings der Dominator der vergangenen Turniere – was gleichzeitig die Chance für andere ist.

Dienstag, 29.08.2017, 12:44 Uhr aktualisiert: 31.08.2017, 14:00 Uhr
Drei Mal in Serie, insgesamt sechs Mal gewann Michael Thiemann bei den Stadtmeisterschaften. Bei der 49. Auflage fehlt er, der Weg für einen neuen Titelträger ist frei.
Drei Mal in Serie, insgesamt sechs Mal gewann Michael Thiemann bei den Stadtmeisterschaften. Bei der 49. Auflage fehlt er, der Weg für einen neuen Titelträger ist frei. Foto: Jürgen Peperhowe

Wer die Siegerlisten der Speckbrett-Stadtmeisterschaften der vergangenen Jahre studiert, kommt an einem Namen nicht vorbei. Michael Thiemann (SV Münster 91). Er war zuletzt der Dominator, feierte 2016 seinen Titel-Hattrick – und insgesamt seinen sechsten Einzel-Triumph. Dazu gewann er in den beiden Vorjahren die Doppel-Konkurrenz und machte 2015 mit Manon Kruse im Mixed sein persönliches Triple perfekt. Doch 2017 ist die Zeit für die Herausforderer gekommen, es heißt: Nachfolger gesucht. Denn der Jungvater Thiemann befindet sich in Elternzeit, in der er sich mit seiner Familie auf eine große Europatour gemacht hat.

Der Weg ist also frei in der Sonderklasse der Herren, in der am 9. September neben dem Titelverteidiger mit Christoph Grotehöfer (SV Sentruper Höhe) der Vorjahresfinalist sowie mit Tim Gieseler und Stefan Tiesmeyer (beide SVSH) weitere hochgehandelte Speckbrettler fehlen. So ist unweigerlich Jochen Zeidler der große Favorit. Bereits vier Mal krönte er sich zum Stadtmeister, vor Thiemann gewann er von 2011 an drei Mal in Serie den Titel. Als erster Herausforderer gilt Bastian Kötter (SV 91), auch Timo Höppner (SVSH) und Max Haddick (vereinslos) sind sicher Anwärter auf die ersten Plätze.

Noch vor der Einzel-Konkurrenz geht es am Samstag ab 9 Uhr im Sonderklassen-Doppel um die beiden Finalplätze für das Endspiel, das wie alle anderen am 30. September beim ausrichtenden TuS Hiltrup stattfinden werden. Auch hier steht ein neues Siegerpaar auf der Fahndungsliste, nachdem Thiemann/Höppner 2016 allen Mitstreitern das Nachsehen gegeben hatten. Eine Hälfte des Duos aber greift erneut zum Titel, Höppner schlüpft mit Grotehöfer in die Rolle der Gejagten. Zur jagenden Meute gehören die Sudmühler Zeidler/Hendrik Bertling genauso wie Kötter/Lars Hartmann (vereinslos), Sascha Hülsmann (vereinslos)/Leonard Schmidt (SVSH) und auch Haddick/Robbie Stärke (SVSH).

Vier Wochen volles Programm

An vier Wochenenden ermitteln die Speckbrettler aus Münster die jeweiligen Finalisten, die am 30. September auf der Anlage des TuS Hiltrup die Stadtmeister ausspielen. Die 49. Auflage beginnt am Samstag mit den Herren-Doppeln der Offenen wie Sonderklasse, auch die Damen steigen im Einzel bereits am Sonntag ein. Eine Woche später, am 9. September, steht mit dem Herren-Einzel der Sonderklasse die Königsdisziplin auf dem Programm, am Sonntag greifen die Damen im Doppel sowie die Junioren und die Herren-Doppel 45+ und 60+ zum Schläger. Großkampftag der „Stadtis“ ist der 16. September mit dem Herren-Einzel der Offenen Klasse, das beim TuS, bei der SV Münster 91 und beim SV Sentruper Höhe ausgetragen wird. Am letzten Samstag vor den Finals geht das Mixed – auch in der 50er Klasse – über die Bühne, den Abschluss machen die Senioren 40+ und 50+. Anmeldungen sind noch möglich, Infos gibt es unter:  

| www.schwimmverei­nigung.de/speckbrett

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Einzel, Doppel und Mixed – Höppner hat ein weiteres Eisen im Feuer, wenn es um einen Pokal bei den Stadtmeisterschaft 2017 geht. Erneut tritt er mit Ria Dörnemann an, mit der Tennis-Zweitliga-Spielerin des TC Union gewann er vor drei Jahren wie auch 2016 im Finale gegen das SVSH-Team Anika Thyes/Grotehöfer, das auch diesmal weit vorne landen dürfte. Aber auch die beiden müssen sich Angriffen von Deborah Döring/Schmidt (SVSH) oder Pia Ziegler/Matthias Walter erwehren.

Schon am Sonntag sind die Damen im Einzel gefordert. Zu schlagen wird dort Stefanie Lipsky (vereinslos) sein, die 2016 das Turnier so souverän wie auch das Endspiel gegen Sephanie Ulhas (SVSH) gewann. „Das Feld ist bislang ähnlich besetzt wie im Vorjahr. Steffie ist die turmhohe Favoritin“, sagt Höppner, der sich zusammen mit dem Orga-Team des TuS um die sportlichen Belange kümmert.

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