Bälle im Jugend-Fußball werden kleiner
Ottlik findet’s gar nicht ballaballa

Fußballkreis Münster -

Gar nicht ballaballa findet Klaus-Peter Ottlik die ab der Saison 2017/18 vorgeschriebenen neuen Ballgrößen. Der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses Münster kennt auch die Reaktionen der Vereine darauf.

Donnerstag, 07.09.2017, 09:57 Uhr aktualisiert: 07.09.2017, 10:03 Uhr
Klaus-Peter Ottlik  (Vorsitzender des KJA)
Klaus-Peter Ottlik  (Vorsitzender des KJA) Foto: Johannes Oetz

„Das Passspiel fällt den Kindern mit den kleineren Bällen leichter“, schildert er seinen persönlichen Eindruck nach ersten Beobachtungen. Und auch das Kopfballspiel bei den Jüngsten könne so gefördert werden.

Ottlik weiß aber auch: „Alles was neu ist, wird erst einmal argwöhnisch beschnuppert.“ Im Großen und Ganzen gebe es aber kaum negative Reaktionen aus den Vereinen. „Die Unterschiede sind keine Welten. Und im Grunde ist das ja auch kein ganz neues Thema, da das eigentlich schon für die letzte Saison galt. Aber im Übergangsjahr waren noch beide Größen möglich.“

Ob in dieser Zeit viele Vereine im Kreis die Gelegenheit genutzt haben, sich mit den neuen Bällen vertraut zu machen, kann Ottlik nicht sagen. „Aber einige haben sie da schon angeschafft“, weiß er und hat die Clubs noch einmal über die neuen Vorgaben informiert.

Neue Ballgrößen

D-Junioren und -Juniorinnen verbindlich (in Klammer bisherige Werte):

G-Junioren: Größe 3 (4), 290 g, Durchmesser: 19,10 cm;

F-Junioren: Größe 3 (5), 290 g,  Durchmesser: 19,10 cm;

E-Junioren: Größe 4 (5), 350 g,  Durchmesser: 21,01 cm;

D-Junioren: Größe 4 (5), 350 g, Durchmesser: 21,01 cm

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