Wo steht eigentlich was?
WDFV-Jugendspielordnung und Durchführungsbestimmungen

Münsterland -

Verwirrend ist es für Nicht-Funktionäre zuweilen, wo welche Jugendfußball-Angelegenheiten geregelt sind. Thomas Harder, Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Donnerstag, 07.09.2017, 10:03 Uhr aktualisiert: 07.09.2017, 10:13 Uhr

„Auf der Ebene des WDFV ist dessen Jugendspielordnung die Grundlage für den Spielbetrieb aller drei Landesverbände“, erklärt Harder. Dieses höchste „Gesetz“, über dem nur noch die DFB-Jugendordnung steht, regelt einheitlich elementare Fragen wie beispielsweise die Einteilung der Altersklassen, Spieldauer, Vereinswechsel, Spielberechtigung und Mindeststrafen, die für alle Vereine in NRW die gleiche Gültigkeit haben.

Auf dieser Basis erlassen die Landesverbände und die Kreise für den praktischen Spielbetrieb auf ihren Ebenen wiederum Durchführungsbestimmungen, die im Rahmen des Ermessensspielraums (z.B. bei Anstoßzeiten oder dem Spielmodus der Meisterschaft) unterschiedliche Bedingungen berücksichtigen können. „Diese dürfen aber die Jugendspielordnung nicht aushebeln“, betont Harder.

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