Fußball: Westfalenliga
Gievenbeck rauft sich zusammen und schlägt Herford

Münster -

Eine Gala war das nicht, die der 1. FC Gievenbeck da am Sonntag zu Hause gegen den noch punktlosen SC Herford ablieferte. Doch durch den zweiten Sieg binnen einer Woche schoben sich die Münsteraner auf Rang vier in der Tabelle vor.

Sonntag, 10.09.2017, 20:08 Uhr aktualisiert: 10.09.2017, 21:13 Uhr
Vier gegen zwei: Die Gievenbecker Constantin Rieger, Luca Wulfert, Christian Keil und Maximilian Franke (v.l.) bearbeiten Herfords Niklas Wittmann (2.v.l.) und Mario Bertram.
Vier gegen zwei: Die Gievenbecker Constantin Rieger, Luca Wulfert, Christian Keil und Maximilian Franke (v.l.) bearbeiten Herfords Niklas Wittmann (2.v.l.) und Mario Bertram. Foto: fotoideen.com

Noch nicht voll-ends überzeugend, aber ergebnistechnisch wieder in der Spur ist Westfalenligist 1. FC Gievenbeck. 2:1 (2:1) gewann das Team gegen den SC Herford und hat sich nach dem fünften Spieltag immerhin auf den vierten Tabellenrang vorgearbeitet.

Gleich die erste Viertelstunde hatte es in sich, sie offenbarte Stärken und Schwächen im FCG-Spiel und bot zudem drei Tore. Der Gastgeber startete nicht gut, wirkte unentschlossen und ließ den Gästen in den ersten zehn Minuten die Kontrolle. Die dankten und machten in der achten Minute das 1:0. Per Freistoß zirkelte Pascal Röber den Ball von der rechten Seite in Richtung Tor. Nico Eschhaus im Kasten reagierte spät und hatte keine Chance mehr, die Kugel abzuwehren.

„Herford hat immer wieder probiert, links und rechts vor unsere Kette zu kommen und Freistöße zu provozieren. Das haben wir am Anfang nicht in den Griff bekommen“, meinte Gievenbecks Coach Benjamin Heeke. Erst nachdem Vadim Thomas in der zehnten Minute die zweite riesige Chance für die Gäste hatte und nur aufgrund eines tollen Fuß-Reflexes von Eschhaus nicht das 2:0 machte, rappelten sich die Hausherren auf. Die Heeke-Elf rückte weiter auf, attackierte früher. Zum einen unterband sie so besser die langen Bälle in die Spitze. Zum anderen hatte sie prompt eigene Chancen.

Christian Keil scheiterte in der 14. Minute noch von rechts am Herforder Schlussmann Nino vom Hofe, den Abpraller netzte aber Julian Canisius zum 1:1 ein. Der FCG nahm den Fuß im Anschluss erst gar nicht vom Gas und legte gleich nach – mit etwas Glück. Keil gab links einen Ball nicht verloren, brachte ihn scharf von der Grundlinie ins Zentrum. Dort traf er Joschka Matys, der den Ball aus kurzer Distanz in Richtung eigenes Tor lenkte, erst seinen Keeper und dann das Tor traf (16.).

Canisius, der für Janes Niehoff in die Mannschaft rückte, hatte in Abschnitt zwei weitere Gelegenheiten zu treffen, scheiterte aber mehrmals aus guten Positionen. Dennoch hatte sich seine Hereinnahme für Janes Niehoff ausgezahlt. Es war wieder eine personelle Entscheidung, die griff. Am Dienstag, beim 3:0-Erfolg in Roxel, war es die Doppelspitze aus Arne Stegt und Fabian Gerick, die so gut harmonierte. Sonntag war es dann die Nominierung von Canisius, die den entscheiden Vorteil brachte.

Weniger Glück hatte hingegen Keil in der Nachspielzeit. Nach einem Foul von vom Hofe gegen Tristan Niemann scheiterte er per Foulelfmeter am Gäste-Keeper. Die Ostwestfalen schafften es allerdings nicht mehr, diese Nachlässigkeit mit dem 2:2 zu bestrafen. FCG: Eschhaus – Heubrock, Rieger, Franke, Natrup – Wulfert, Lauretta, Geisler (62. Niehoff), Canisius – Keil, Stegt (73. Niemann)

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