Basketball: Regionalliga
Personallage entspannt sich vor Heimspiel gegen Dorsten bei den WWU Baskets

Münster -

Auf dem Weg zum Titel wartet auf die WWU Baskets Münster das erste Heimspiel der Saison. Die BG Dorsten ist bereits am Freitagabend zu Gast. Ein unbequemer Gegner zweifellos, der den Hausherren schon öfter ein Bein gestellt hat.

Donnerstag, 21.09.2017, 12:12 Uhr aktualisiert: 21.09.2017, 18:44 Uhr
Das Runde muss ins Runde: Auch gegen Dorsten will Daniel Woltering mit den Baskets punkten.
Das Runde muss ins Runde: Auch gegen Dorsten will Daniel Woltering mit den Baskets punkten. Foto: Christina Pohler

Der Start in die Mission Aufstieg ist geglückt, nun gilt es für die WWU Baskets Münster, nachzulegen. „Wir sind alle heiß auf das erste Spiel in eigener Halle und wollen weiter unsere Ambitionen untermauern“, sagt Trainer Philipp Kappenstein vor der Heimpartie, die bereits am Freitag (20.30 Uhr) gegen die BG Dorsten stattfindet.

Anders als Münster ist der Gast, der in der Vergangenheit den Baskets schon empfindliche Niederlagen zugefügt hat, aber mit einem Negativerlebnis in die Saison gestartet. Mit 73:83 unterlag die BG dem TV Ibbenbüren – für Kappenstein schon verwunderlich, wenn auch nur leicht. „Das ist halb überraschend. Denn bei Dorsten hat mit Nderim Pelaj der wichtigste Mann gefehlt“, erklärt der Coach, der den Kontrahenten per Video analysierte und dort auf den amerikanischen Import Antoine Hosley aufmerksam geworden ist. Der Aufbau stach mit 29 Punkten heraus. „Aber es ist nicht nur er. Dorsten hat gute Schützen und mit Gerrit Budde und Willi Köhler zwei echte Big Men unter den Körben. Da müssen wir beim Rebound präsenter sein als im ersten Spiel. Gerade offensiv. Und heißlaufen dürfen wir die BG auch nicht lassen, dann wird es gefährlich“, sagt Kappenstein.

Beim ungefährdeten 79:52 beim Aufsteiger BG Kamp-Lintfort funktionierte die Defense schon beachtlich gut, im Angriffsmodus aber sieht der Trainer noch Luft nach oben. „Das Spiel war gut, wir haben klar gewonnen. Aber wir haben auch gesehen, worauf wir achten müssen und wissen, dass wir eine Schüppe drauflegen müssen.“ Dabei spielt Kappenstein in die Karten, dass sich sein Kader in dieser Woche schon im Training wieder füllte. Jan König, Brandon McGill und Nico Funk absolvierten anders als vor dem Saisonstart in Kamp-Lintfort das volle Programm. Einzig Kai Hänig steht nach seiner Wadenverletzung noch nicht bei 100 Prozent, könnte aber dennoch für das Spieltagsaufgebot infrage kommen. „Bei Kai sieht es deutlich besser aus“, erklärt Kappenstein, der den 2,05 Meter großen Center gut gebrauchen könnte gegen die reboundstarken Budde (2,06 Meter) und Köhler (2,08 Meter), die zudem Unterstützung von Jakub Kasa (2,03 Meter) bekommen.

Da aber auch die Baskets an Körpergröße wie an Qualität gewonnen haben, stehen die Chancen für die Eroberung der Tabellenspitze – an der thront seit Mittwoch die BSG Grevenbroich mit zwei Siegen – gut. Es wäre der zweite von 24 Schritten in die 2. Liga Pro B.

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