Basketball: Regionalliga
WWU Baskets mit Respekt und breitem Kreuz nach Ibbenbüren

Münster -

Drei Spiele, drei Siege – und jetzt mit breitem Kreuz nach Ibbenbüren: Es läuft bei den WWU Baskets. Wohin, das wird sich unter anderem in der hitzigen Atmosphäre der Sporthalle Ost in Ibbenbüren zeigen ...

Montag, 02.10.2017, 17:25 Uhr
Lässt sich nur im Notfall hängen: Baskets-Spieler Leo Padberg.
Lässt sich nur im Notfall hängen: Baskets-Spieler Leo Padberg. Foto: Peter Leßmann

Wenn man Philipp Kappenstein eine Wasserwaage auf die Schulter legte, dann würde man eine ganz leichte Schieflage erkennen können. Das liegt daran, dass der Trainer der WWU Baskets mit beiden Füßen auf der Euphoriebremse steht und so minimal aus dem Gleichgewicht geraten ist. Spätestens mit dem ebenso hart wie souverän erkämpften Sieg gegen die kantige Truppe aus Recklinghausen am vergangenen Samstag sind die WWU Baskets in der Regionalliga auf dem selbst gewählten Kurs in Richtung Pro B. Natürlich kann Kappenstein das so nicht unkommentiert stehen lassen – schon gar nicht vor dem prestigeträchtigen Derby am Dienstag (19 Uhr) bei der Ballers Ibbenbüren, wo die Baskets laut Kappenstein das gleiche erwartet wie am Samstag – „nur auswärts“. Auswärts heißt im konkreten Fall, vor gut 1000 frenetischen Ballers-Fans. Und als ob das nicht schwierig genug wäre, steht zudem auch noch eine rundum erneuerte und verstärkte Truppe aus Ibbenbüren auf dem Feld. Keineswegs, so Kappenstein, dürfe man den allzu trügerischen Dreisatz bemühen, nachdem nämlich erst Recklinghausen Ibbenbüren und dann Münster Recklinghausen bezwungen habe. So funktioniere Basketball eben nicht, stellt Kappenstein klar. Aber irgendwann muss der Trainer dann doch die Beine ausschütteln und die Füße von der Bremse nehmen: „Die Mannschaft hat ihre Identität gefunden, wir haben gelernt, auch in schwierigen Situationen die richtigen Lösungen zu finden“, sagt er. Will heißen: „Recklinghausen war der erste Teil. Wenn wir jetzt in Ibbenbüren und am Samstag gegen Hagen gewinnen, dann sind wir auf einem guten Weg.“ Auch ein Dreisatz – klingt doch gar nicht so schlecht, und sieht auch besser aus, wenn der Trainer kerzengerade steht.

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