Fußball: Westfalenliga
1. FC Gievenbeck auch beim 1:0 in Schermbeck spitze

Münster -

Als Spitzenreiter ging es dem 1. FC Gievenbeck im Auswärtsspiel beim SV Schermbeck, den Gegner auf Distanz zu halten. Was im Vorfeld der Begegnung unter Flutlicht schon als schwer genug galt. Mission erfüllt, hieß es nach dem 1:0-Sieg des FCG, auch wenn die Aufgabe noch schwieriger war als erwartet.

Freitag, 27.10.2017, 22:10 Uhr aktualisiert: 27.10.2017, 22:16 Uhr
Matchwinner für den 1. FC Gievenbeck beim 1:0-Sieg in Schermbeck: Christian Keil erzielte früh das Siegtor, Torhüter ­Nico Eschhaus (kl. Foto) machte danach gute Chancen der Gegner zunichte und hielt bravourös. .
Matchwinner für den 1. FC Gievenbeck beim 1:0-Sieg in Schermbeck: Christian Keil erzielte früh das Siegtor, Torhüter ­Nico Eschhaus (kl. Foto) machte danach gute Chancen der Gegner zunichte und hielt bravourös. Foto: pl/oet

Der 1. FC Gievenbeck marschiert in der Westfalenliga weiter voran. Mit 1:0 (1:0) setzte sich das Team von Trainer Benjamin Heeke im auf Freitagabend vorgezogenen Meisterschaftsspiel durch. Vollauf verdient? Glücklich? Egal. Auf jeden Fall war’s ein „dreckiger Sieg“, wie es Heeke nach der Begegnung formulierte. Christian Keil erzielte das „Tor des Tages“ in der 12. Spielminute durch einen direkt verwandelten Freistoß.

„Es war ein extrem hart erkämpftes 1:0“, betonte Heeke. „So ein Spiel gewinnst du nur, wenn du Tabellenführer bist“, zollte der Coach auch den Gegnern Anerkennung. Ein wenig Glück war also mit im Spiel. Das des Tüchtigen, denn die Gievenbecker arbeiteten (im Wortsinn) sehr gut nach hinten, die Defensive – ohnehin erst mit sieben Gegentreffern belastet – machte einen sehr guten Job. Und wer weiß, ob es leichter geworden wäre, hätten die Gievenbecker eine weitere „Riesenchance“ besser genutzt. Keil legte unmittelbar nach dem Führungstreffer gekonnt quer, fand aber keinen Abnehmer. „Keine Ahnung, warum da keiner mitgelaufen war“, ärgerte sich Heeke.

So blieb über die restliche Spielzeit viel Arbeit gegen einen Gegner, der „individuell unglaublich stark besetzt“ ist, sagte Heeke. „Wir haben fast nur noch verteidigt, hatten defensiv aber auch das meiste im Griff“, betonte der Coach. Und wenn dann doch mal was durchkam vom Schermbecker Offensivdrang, hatte Keeper Nico Eschhaus seine Finger im Spiel. Der Gievenbecker Torhüter parierte zwei Distanzschüsse außerordentlich stark. Ein „Kompliment an den Keeper“, zollte denn auch Schermbecks Trainer Thomas Falkowski Lob. Keine Frage, Eschhaus hielt seine Jungs im Spiel und sorgte mit dafür, dass der SV genügend Abstand (nun schon elf Punkte) zum Spitzenreiter hält.

1. FC Gievenbeck: Eschhaus – Natrup, Franke, Rieger, Strothmann – Wulfert – Heubrock (81. Altun), Niehoff (66. Canisius), Lauretta – Keil, Brüwer (46. Stegt)..

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