Fußball: Bezirksliga
Kinderhaus gegen Gievenbeck II mit Anlauf zum Derby-Erfolg

Münster -

Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus bleibt unangefochten vorne. Auch im Derby gegen den 1. FC Gievenbeck II hielt sich der Aufstiegsfavorit schadlos und gewann mit 3:0. Allerdings benötigte der Gastgeber eine Halbzeit lang Anlauf dafür.

Sonntag, 29.10.2017, 18:55 Uhr aktualisiert: 30.10.2017, 16:22 Uhr
Der Brustlöser: Moritz Knemeyer (l.) köpft zur 1:0-Führung der Westfalia ein.
Der Brustlöser: Moritz Knemeyer (l.) köpft zur 1:0-Führung der Westfalia ein. Foto: Peter Leßmann

Der Tabellenführer der Bezirksliga, Westfalia Kinderhaus, hat lange Anlauf genommen, das Münster-Derby gegen den 1. FC Gievenbeck II aber am Ende für sich entscheiden. Die Gastgeber setzten sich in einem lange ausgeglichenen Spiel mit 3:0 (0:0) durch.

Die erste Chance gehörte den Gästen. Fabian Gerick prüfte Keeper René Steinke mit einem satten Rechtsschuss (5.). Kurze Zeit später wagte sich Kinderhaus das erste Mal vor das gegnerische Gehäuse und kam durch Moritz Knemeyer und Luca Jungfermann zu zwei starken Torabschlüssen, die gekonnt von FCG-Keeper Max Wulfert vereitelt wurden (11.). Gievenbeck wusste sich zu wehren und hielt mit, wodurch es zu Chancen auf beiden Seiten kam. Thomas Eichler verpasste die Führung für die Hausherren nur knapp, als er das Spielgerät vorbeischoss (23.) – und Daniel Golparvari sorgte durch einen direkten Freistoß auf das Westfalia-Tor für Gefahr (27.).

Vor der Pause hatten beide Mannschaften noch die Chance, in Führung zu gehen. Jungfermann für die Kinderhauser, der das Ziel um Millimeter verfehlte (36.), und Golparvari auf der anderen Seite, als er von Felix Kasenbrink perfekt bedient wurde, doch den Kopfball nicht verwerten konnte (39.). Das gute Fußballspiel ging torlos in die Pause, zu wenig für die ambitionierten Kinderhauser.

Doch es schien, als hätte Coach Marcel Pielage in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff kam Finn Liebert zu einer guten Schussgelegenheit. Einige Minuten später versprach eine Standardsituation Gefahr: Kevin Schöneberg beförderte das Leder auf Höhe des Fünfmeterraums, und Knemeyer köpfte ein (51.). Niels Lautenbach hätte mit seinem Direktschuss an die Latte kurz nach der Führung für Ruhe sorgen können (53.), doch so dauerte es noch, bis der Tabellenführer erhöhte. Ein Ballverlust des FCG führte zum schnellen Umschaltspiel, Knemeyer in den Lauf von Jungfermann: 2:0 (69.).

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Das Spiel schien entschieden, doch die Gievenbecker suchten weiter ihre Möglichkeiten und kamen noch zu ihrem Hochkaräter, als Tristan Niemann an Steinke scheiterte (85.). So fiel auch das dritte Tor zu Gunsten von Kinderhaus. Knemeyer glänzte mit einem klugen Zuspiel auf den eingewechselten Dominic Tomasso, der nur noch einschieben musste (90.). „Das Ergebnis ist letztlich zu hoch ausgefallen, schade, dass wir uns nicht belohnen konnten“, konstatierte Gievenbecks Trainer Stefan Bischoff. Sein Gegenüber Pielage resümierte das Spiel zumindest ähnlich: „Die erste Halbzeit war ausgeglichen, doch im zweiten Abschnitt haben wir verdient gewonnen.“

Kinderhaus: Steinke – Lolaj, Rensing, Wesselmann, Eichler – Schöneberg, Lautenbach (62. Schwinn) – Jungfermann (70. Tomasso), Knemeyer, Liebert (65. Zeqiri) – Liszka

FCG: Wulfert – Speckmann, Wiechert, Krasenbrink, Cetinkaya – Balz, Vette – Golparvari, Gerick, Löffler (32. Touray) (56. Vercelli) – Niemann

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