Basketball: Regionalliga
WWU Baskets wittern in Herford Chance auf einen Serienstart

Münster -

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Grevenbroich gehen die WWU Baskets Münster voller Zuversicht in die restlichen Partien der Hinrunde. Bei der BBG Herford wartet zwar eine unangenehme Offensive auf die Mannschaft – aber wohl auch eine verwundbare Defense.

Donnerstag, 02.11.2017, 17:49 Uhr aktualisiert: 03.11.2017, 14:35 Uhr
Platz da, jetzt komm‘ ich: Leo Padberg (r.) will mit den Baskets in Herford siegen.
Platz da, jetzt komm‘ ich: Leo Padberg (r.) will mit den Baskets in Herford siegen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Erfolg über die BSG Grevenbroich war ein Stimmungsaufheller. Nach der Niederlage bei den Hertener Löwen drohten die WWU Baskets Münster mit einer weiteren Pleite den Anschluss an den Rivalen zu verlieren, mit dem 92:87 aber zog das Team von Philipp Kappenstein mit der BSG gleich. Und da zeitgleich auch Herten bei den ART Giants Düsseldorf erstmals in dieser Saison das Parkett als Verlierer verließ, herrscht an der Tabellenspitze der Basketball-Regionalliga derzeit eine Patt-Situation.

Mit leichten Vorteilen für Münster. Die Partie am Samstag (19.30 Uhr) bei der BBG Herford ist die letzte gegen ein Team aus den Top sieben, in den drei restlichen Begegnungen der Hinserie treffen die Baskets auf Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte. „Wir haben die Chance, einen Lauf zu starten und vorzulegen, wenn die direkte Konkurrenz aufeinandertrifft. Das ist uns schon bewusst“, erklärt Kappenstein.

Psychisch sind seine Schützlinge nach dem Erfolg im Spitzenspiel auf der Höhe, physisch dagegen haben die Wochen im heißen Herbst mit einem Top-Duell nach dem nächsten Spuren hinterlassen. Nur acht Spieler versammelten sich am Montag zum Training, immerhin zwei mehr waren es am Mittwoch. So gesellt sich zu den Langzeitpatienten Brandon McGill und Nico Funk nun auch Center Kai Hänig, der seit Saisonbeginn mit Wadenproblemen kämpft und nie bei 100 Prozent war. „Er schleppt das schon länger mit sich herum, die Zeit für eine Pause ist gekommen. Auch wenn ich mich damit schwer tue, denn Kai ist wichtig für uns“, meint Kappenstein.

Selbstbewusst aber sind die Baskets dennoch, sie gehen mit breiter Brust in Herford unter die Körbe. Allerdings auch mit geschärften Sinnen, ein Zurückstecken wird sich Münster in Ostwestfalen nicht erlauben können. Zwar verlor Herford durch die Niederlagen gegen die Citybaskets Recklinghausen (72:82) und bei den Ballers Ibbenbüren (82:97) etwas den Anschluss an die Spitze, weniger gefährlich aber macht dieser Umstand die BBG um den Briten Kristoffer Douse, den Amerikaner Carlbe Ervin und das Gerüst um Bastian Landgraf, Philipp Humke und Jan Brinkmann nicht. „Herford ist heimstark und gerade in der Offensive sehr gut“, so Kappenstein, der defensiv bei den Hausherren aber Probleme ausgemacht hat. „Wenn wir schnell spielen, können wir diese nutzen“, sagt er. Es wäre der Startschuss für den erhofften Lauf, der die Baskets auf dem Weg in Richtung Meisterschaft voranbringen soll.

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